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Dieser Artikel wurde am
30. Dezember 2011 veröffentlicht.

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Yoga als Therapie?

Yoga ist Sport, Yoga bringt Entspannung – soweit, so gut. Was viele nicht wissen: Yoga kann helfen, Krankheiten vorzubeugen, zu lindern oder sogar zu heilen. Sich mit der Erde verwurzeln, den Atem bis in die letzte Zelle zu spüren und sich mit geradem Rücken im Schneidersitz zu entspannen soll helfen, gesund zu bleiben? Genau das belegen internationale Studien.

Wissenschaftler und die altindischen Körperübungen

Die Zeiten, da Yoga dem New Age oder kiffenden Hippies zugeordnet wurde, sind vorbei. Denn mittlerweile bestätigen immer mehr Wissenschaftler und Ärzte die gesundheitsfördernde Wirkung der indischen Körperübungen. Zur Entspannung oder als unterstützende Therapie findet Yoga immer häufiger Anklang bei gestressten Karrieristen und chronisch Kranken.

So reagiert der Körper auf die yogischen Bewegungsabläufe

Yoga stärkt die Gesundheit: Internationale Studien belegen, dass die indischen Körperübungen Übergewicht und Blutfettwerte verringern. Die Muskeln entspannen sich, der Hormonspiegel steigt, die Blutwerte verbessern sich. Auch das Immunsystem profitiert: Es läuft auch Hochtouren und bekämpft Viren und Bakterien auf effiziente Weise.

Mit Yoga Krankheiten vorbeugen

Gerade die Zivilisationskrankheiten können durch Yoga vorgebeugt werden. Funktionsstörungen des Bewegungsapparats, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegsbeschwerden und psychische Leiden werden durch die teils sanften, teils kraftvollen Bewegungen gelindert.

Das sagen britische und indische Studien

Sport ist gesund, soviel steht fest. Aber Yoga ist mehr als eine Sportart: Eine Studie an der Universität Greifswald belegt, dass sich die indischen Körperübungen positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken – Aerobic-Übungen erzielten dagegen keine vergleichbaren Ergebnisse.
Die meisten Studien werden jedoch in Indien durchgeführt, das Heimatland der Yogis. Hier werden an vielen Kliniken alte Traditionen mit moderner Schulmedizin ergänzt. Das Ergebnis: 80 Prozent der Tuberkulosepatienten, die neben der Medikation mit Antibiotika yogische Atemübungen machten, hatten nach zwei Monaten keine Erregeber mehr im Körper. Bei der Kontrollgruppe, die nur schulmedizinisch behandelt wurde, waren es nur 20 Prozent.

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