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Dieser Artikel wurde am
1. Mai 2012 veröffentlicht.

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Ein Glas Wein für die Gesundheit

Wein galt in der Antike und im Mittelalter als Medizin. Und auch heute beweisen Studien die heilsame Wirkung des Weins. In Weinkuren soll der Kreislauf gestärkt und Gewicht reduziert werden. Aber wo liegt die Grenze?

Wein als Medizin

Die positiven Effekte des Weins kannten schon antike und mittelalterliche Ärzte. Der griechische Arzt Hippokrates beispielsweise setzt verdünnten Wein gegen Kopfschmerzen und bei der Wundbehandlung ein.
Modernen Studien zufolge wirkt sich Wein – in Maßen genossen – tatsächlich positiv auf die Gesundheit aus. 20 – 30 Gramm Alkohol am Tag stärken Kreislauf und Herz, regen Fettstoffwechsel und Immunsystem an und fördern Infektabwehr und Gedächtnisleistung. Doch Vorsicht: Die einschlägigen Studien wurden meist an Tieren vorgenommen. Klinische Studien, die die gesundheitsfördernde Wirkung des Alkoholgenusses beweisen, stehen bislang aus.

Wie läuft eine Weinkur ab?

In manchen Weinanbaugebieten werden mittlerweile Weinkuren angeboten. Die Gäste sollen sich dabei nicht nur entspannen, sondern auch gesund werden. Der Tagesablauf sieht je nach Kurort allerdings unterschiedlich aus. Wie bei anderen Kuraufenthalten steht jedoch immer die Gesundheit im Vordergrund. Deshalb misst ein Arzt regelmäßig die Blut- und Köperfettwerte; außerdem bringen Trainingsprogramme und Massagen den Körper auf Vordermann. Zum Abendessen gibt es dann ausgesuchte Weinsorten – in Maßen serviert.
Bei manchen Weinkuren werden die Gäste aber auch ermuntert, tiefer ins Glas zu schauen. Bei diesen Kuren wechseln sich die sogenannten Weintrinktage mit Weindursttagen ab. An den Weintrinktagen dürfen die Gäste bis zu einen Liter Wein zu sich nehmen, um den Stoffwechsel anzuregen und dadurch ihr Gewicht zu reduzieren. Zusätzlich muss eine Diät eingehalten werden: Eiweiß, Salz und Kohlenhydrate kommen nur in Maßen verzehrt auf den Teller.

Die Menge macht’s

Wer es mit dem Wein übertreibt, bekommt jedoch schnell die Schattenseiten des alkoholischen Getränks zu spüren. Löst das Getränk zunächst Spannungen und Angstzustände, so können schon 0,6 Promille Beklemmungsgefühlen auslösen. Gerade Frauen vertragen oftmals nur geringere Mengen an Alkohol – der Rausch kommt dann schneller, als vielen lieb ist. Um die Leber nicht überzustrapazieren, sollte der Wein in Maßen getrunken werden und die Grenze von 30 Gramm Alkohol pro Tag nicht überschritten werden.

 

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