Meta

Dieser Artikel wurde am
17. Mai 2013 veröffentlicht.

Bildrechte

© Rido - Fotolia.com

Arztsuche

Was ist eigentlich Schönheit?

Ein Blick in die Medienwelt scheint diese Frage sofort zu beantworten: Perfektion. Perfekte Haut, perfekte Gesichtszüge, perfekte Proportionen. Doch Fotografen und Stars, die in dieser Welt zu Hause sind, sehen das ganz anders. 

Schönheit = Perfektion?

Wer eine Zeitschrift aufschlägt oder den Fernseher anschaltet, wird von einer Welle der Perfektion überschwemmt. Überall nur schöne Gesichter: Da sitzt jede Strähne, da ist kein Gramm zu viel, während Falten oder Pickel in der Medienwelt nicht zu existieren scheinen. Kein Wunder also, dass viele Frauen und Männer dieser Perfektion nacheifern. Um letztlich frustriert feststellen zu müssen, dass es Perfektion zumindest im echten Leben nicht gibt. Doch man darf nicht vergessen, dass auch Stars nicht gut aussehen, wenn sie morgens verknittert aus dem Bett steigen oder eine lange Partynacht hinter sich haben. Und wenn man ihnen nicht durch Make-up und Computertricks zu einem scheinbar perfekten Aussehen verholfen hat.

Perfekt unperfekt

Doch die Perfektion, die uns aus Hochglanzmagazinen entgegenstrahlt, ist für die Schönheit dieser Frauen und Männer gar nicht verantwortlich, so die Beauty-Fotografen. Denn laut der Experten ist es die innere Schönheit, die uns viel mehr fasziniert als der äußere Schein. Das findet auch eine, dies es wissen muss: Cameron Diaz ist überzeugt, dass es die innere Schönheit ist, die Menschen attraktiv macht. Strahlende Augen, ein offenes Lachen und eine große Portion Ausstrahlung überzeugen einfach. Dann spielen die zwei Kilo zu viel auch keine Rolle mehr.

Wie wird man unperfekt?

Komische Frage eigentlich. Denn ist nicht jeder schon unperfekt? Genau hier liegt der Knackpunkt: Ja. Und das reicht. Wer sich bemüht, schön zu sein, erzielt nur eins: Er wirkt, wie jemand, der sich bemüht. Und ist es nicht gerade das Mühelose, das Leichte, das Einfache, das uns anzieht? Ist es nicht das Positive, das aus einem Menschen spricht und uns in den Bann zieht? Dessen ist sich auch Audrey Hepburn bewusst. Und so sagt sie: „Mein Tipp für schöne Augen: Sehen Sie das Gute in anderen. Für schöne Lippen: Sagen Sie nur Freundliches. Und für aufrechte Haltung: Gehen Sie mit der Gewissheit durchs Leben, niemals allein zu sein.“
Am Ende liegt Schönheit nämlich tatsächlich im Auge des Betrachters. Und gibt man ihm allen Grund, nur gute Betrachtungen anzustellen, kann das Ergebnis gar nicht negativ ausfallen: Wer selbst in einer schönen Welt lebt, strahlt diese Schönheit aus, und wird auch von anderen als schön empfunden.

Schreib uns Deine Meinung