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Dieser Artikel wurde am
26. September 2013 veröffentlicht.

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Warten aufs Wunschkind: Wie Frauen und Männer ihre Fruchtbarkeit steigern können

Warten aufs Wunschkind: Wie Frauen und Männer ihre Fruchtbarkeit steigernManche Paare haben’s nicht leicht. Sie warten Monate, manchmal Jahre auf ihr Wunschkind. Doch wer diese Zeit zu nutzen weiß und auf einen gesunden Lebensstil achtet, kann nicht nur seine Fruchtbarkeit steigern, sondern gleichzeitig etwas für sich und seinen Körper tun. Denn die Kinderwunschzeit ist eine gute Gelegenheit, sich gesünder zu ernähren, mehr Sport zu treiben und Stress zu reduzieren.

Gesunde Ernährung & Fruchtbarkeit

Eine gesunde Ernährung sorgt dafür, dass der Körper alle Nährstoffe bekommt, die er braucht. Genügend Obst und Gemüse, reichlich Kohlenhydrate, ab und zu Milchprodukte und Fleisch oder Fisch sind wichtig, um sich gesund und fit zu fühlen. Doch wie sich bestimmte Lebensmittel auf die Fruchtbarkeit auswirken, ist noch nicht eindeutig geklärt. Manche Experten gehen aber davon aus, dass sie die Fruchtbarkeit indirekt beeinflussen.

So soll Vitamin C, das beispielsweise in Mango, Johannisbeeren und Orangen enthalten ist, die Spermienqualität verbessern. Jod aus Fisch stärkt dagegen die Sexualhormone, während Zink, das im Fleisch enthalten ist, das Fehlgeburtenrisiko senken soll. Den Zyklus der Frau stärkt Vitamin E, das vor allem in Kürbis steckt. Vollkornbrot dagegen trägt durch das enthaltene Vitamin B 6 zur Produktion der Geschlechtshormone bei.

Alkohol und Tabak sind tabu

Nikotin belastet den Körper, das ist bekannt. Doch dass sich Tabak auch sehr negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt, wissen die wenigsten. Die Chancen schwanger zu werden verringern sich bei Rauchern um bis zu 40 Prozent. Deshalb ist der Kinderwunsch eine gute Gelegenheit, mit dem Rauchen aufzuhören

Alkohol ist zwar nicht so schädlich wie Tabak, aber auch damit sollten Kinderwunschpaare vorsichtig sein. Wer sich seinen Rotwein zum Abendessen nicht verbieten möchte, sollte zumindest übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Bei Kaffee geben Experten dagegen Entwarnung: Zwei Tassen pro Tag beeinträchtigen die Fruchtbarkeit nicht.

Sport & Stress

Stress schadet der Gesundheit. Aber beeinträchtigt die Hektik im Alltag auch die Fruchtbarkeit? Auch hier sind sich Forscher uneins. Doch es kann auf keinen Fall schaden, sich immer wieder Pausen zu gönnen und für genügend Ausgleich in der Freizeit zu sorgen. Zum Beispiel durch Entspannungstechniken wie  Autogenem Training oder durch Sport.

Wer sich regelmäßig bewegt, schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Der Körper kann Stress abbauen und den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen. Nebenbei schmelzen überschüssige Pfunde dahin. Das ist wichtig, haben übergewichtige Frauen doch oftmals keinen Eisprung und daher geringere Chancen, schwanger zu werden.

Worauf Männer achten sollten

Was für Frauen gilt, ist auch für Männer nicht verkehrt: Auch sie sollten auf eine gesunde Ernährung achten und wenn möglich auf Tabak verzichten. So schaffen sie gute Voraussetzungen für fitte und bewegliche Spermien. Darüber hinaus kursieren viele zweifelhafte Fruchtbarkeitstipps für Männer: Weil Spermien keine Hitze vertragen, seien Saunabesuche, Sitzheizungen und Vollbäder tabu. Das stimmt allerdings so nicht: Eine kurzzeitige Erwärmung ist absolut in Ordnung. Solange Männer es nicht übertreiben, müssen sie sich keine Sorgen machen.

Manche Paare haben alles versucht – aber warten auch nach Monaten immer noch vergeblich auf ihr Wunschkind. Nach sechs bis 12 Monaten ist es sinnvoll, einen Frauenarzt um Rat zu fragen. Er klärt, warum es bislang nicht geklappt hat und kann erste Therapien einleiten. Der neue Kinderwunsch-Ratgeber von jameda beschreibt, was genau beim Frauenarzt passiert und wann er das Paar an einen Kinderwunsch-Spezialisten überweist. Alle Standard-Behandlungen und gängige Verfahren der Naturheilkunde werden im Porträt dargestellt, damit Kinderwunsch-Paare einen Überblick bekommen.

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