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Dieser Artikel wurde am
19. Oktober 2012 veröffentlicht.

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Tipps für die Städtereise nach Prag

In der Hauptstadt Tschechiens trifft modernes Stadtgeflüster auf eine lange Tradition: Alte Prachtbauten, verwunschene Friedhöfe und urige Gasthäuser erzählen von einer bewegten Stadtgeschichte. Doch welche Sehenswürdigkeiten sollten Touristen nicht verpassen? Und so gibt es die schönsten Lokale zur Einkehr nach einem ausgedehnten Stadtbummel?

Sehenswürdigkeiten

Karlsbrücke

Wer nach Prag reist, wird an der Karlsbrücke kaum vorbeikommen. Auf der 520 Meter langen gotischen Brücke tummeln sich Puppenspieler, Karikaturisten und Musikanten und beleben das über 600 Jahre alte Gemäuer. Doch so manche alte Tradition ist ebenso lebendig: Eine alte Steinfigur, der Heilige Nepomuk, Beschützer vor Hochwasser, soll denjenigen Glück bringen, die ihre Hand auf das Steinrelief legen. Alles Humbug? Die abgeriebene Stelle zeigt, wie viele an den Glücksbringer glauben …

Kampa: Spaziergang im „Prager Venedig“

Für abwechslungsreiche Spaziergänge eignet sich nicht nur die Karlsbrücke, sondern auch die Kampa. Ursprünglich war die Kampa eine Parkanlage, wurde jedoch im Lauf der Zeit immer mehr besiedelt. Eine der alten Mühlen aus dem 13. Jahrhundert ist heute ein Museum. Aber auch die anderen Gebäude, darunter pittoreske Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert, tragen zum Flair des „Prager Venedig“ bei.

Alter jüdischer Friedhof

Auch der alte jüdische Friedhof ist einen Besuch wert. Aus Platzmangel wurden die Gräber dicht an dicht, sogar übereinander arrangiert. Weil keine Gräber „aufgehoben“ wurden, stapeln sich die Toten bis zu neun Schichten. Die jahrhundertealten Grabsteine sorgen für eine besondere Atmosphäre. Da das letzte Begräbnis im 18. Jahrhundert stattfand, suchen neugierige Touristen das Grab Franz Kafkas hier vergeblich. Der berühmte Sohn der Stadt liegt auf dem neuen jüdischen Friedhof beerdigt.

Essen und Trinken

„Beim Fleck“ gehört seit über 500 Jahren zu den schönsten Gasthäusern Prags. Das hat sich mittlerweile allerdings herumgesprochen: Die Biergärten sind im Sommer mit Touristen überfüllt, die das ziemlich teure Bier der angeschlossenen Schwarzbierbrauerei genießen.
Ein anderes traditionelles Lokal ist das „Slavia“. In diesem Café haben Sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt gut im Blick: Karlsbrücke, Burg und Moldau sind charakteristisch für das Prager Stadtbild.
Sie möchten nicht nur essen und trinken, sondern auch musikalisch auf Ihre Kosten kommen? Dann lohnt sich ein Besuch des „Reduta“, ein alte Keimzelle des Prager Jazz. In einem der ältesten Jazzclubs Europas wird auch heute noch Musik gemacht.

Vorsicht, Touristenfalle!

Prag hat leider nicht nur schöne Seiten. Denn auch hier gibt es einige Fallen, in die Touristen tappen können. Wer mit dem Auto anreist, sollte seinen Wagen niemals irgendwo abstellen. Schließlich befinden Sie sich im Herzen der Autoknackerbanden, die gerade auf Wagen mit ausländischem Kennzeichen fixiert sind. Deshalb lieber Parkhäuser bevorzugen.
Die kriminelle Ader zeigt sich auch andernorts: Taxis, die an den bekannten Sehenswürdigkeiten warten, sind allzu oft mit einem manipulierten Taxameter ausgestattet, um mehr Geld zu ergattern. Bei den großen Taxi-Unternehmen AAA und City-Taxi kommen derartige Betrügereien wohl seltener vor. Wenn Sie diese Vorsichtsmaßnahmen beachten, sollte bei Ihrer Städtereise nach Prag nichts schief gehen.

 

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