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Dieser Artikel wurde am
10. Juni 2014 veröffentlicht.

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5 Tipps gegen Spannungskopfschmerzen am Morgen

StressDer Wecker klingelt, der Schädel brummt. Wer mit Kopfschmerzen in den Tag startet, ist nicht unbedingt bester Laune. Woher kommen die morgendlichen Schmerzen? Und was können Sie dagegen tun?

Rund 30 Millionen Deutsche leiden immer wieder unter Spannungskopfschmerzen. Manche gleich nach dem Aufstehen. Warum so viele Menschen betroffen sind, ist Forschern bislang ein Rätsel. Doch Experten vermuten, dass Stress eine große Rolle spielt. Denn wenn der Körper unter Spannung steht, verkrampfen sich die Muskeln und senden Schmerzsignale ans Gehirn. Werden diese Signale zum Dauerbombardement, gerät das körpereigene Schmerzsystem aus dem Gleichgewicht. Da das Schmerzsystem nachts und am frühen Morgen sehr empfindlich ist, kommt es zu diesen Zeiten besonders häufig zu Kopfschmerzattacken. Doch den Tag müssen Sie sich trotzdem nicht vermiesen lassen. Hier ein Auszug aus den besten Tipps des jameda-Ratgebers über Spannungskopfschmerzen:

1. Nehmen Sie Schmerzmittel nur in Ausnahmefällen

Viele Betroffene greifen zu schnell zu Medikamenten, um ihre Kopfschmerzen zu lindern. Doch das empfehlen Neurologen nur in Ausnahmefällen, da zu häufige Tabletteneinnahmen die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. Und schließlich zu mehr Schmerzen führen. Probieren Sie also lieber sanftere Methoden aus, bevor sie Medikamente einnehmen.

2. Reiben Sie Ihre Stirn mit Pfefferminzöl ein

Eine gute Alternative zu Schmerzmitteln ist Pfefferminzöl. Die traditionelle Heilpflanze hat sich in wissenschaftlichen Untersuchungen bereits bewährt: Forscher schreiben ihr eine ebenso effiziente Wirkung wie Medikamenten zu.

3. Massieren Sie Ihren Nacken

Nicht nur der Kopf, sondern auch Ihr Nacken schmerzt? Vielleicht sind sie nachts zu lange falsch gelesen, so dass sich die Nackenmuskeln verspannt haben. In diesem Fall gilt es, die steife Muskulatur wieder zu locken: Dehnen Sie Ihren Halsbereich, indem sie den Kopf nach vorne beugen und die Muskeln lang ziehen. Oder massieren Sie die schmerzende Stellen, um Spannung aus den Muskeln zu nehmen. Positiver Nebeneffekt: Sanfte Bewegungen helfen, morgens wach zu werden!

4. Legen Sie sich ein Kirschkernkissen an den Nacken

Wärmeanwendungen sind mindestens genauso angenehm wie Massagen.  Legen Sie sich deshalb ein warmes Kirschkernkissen um den Nacken, um die Schmerzen zu lindern. Wer morgens etwas Zeit hat, kann sich noch ein paar Minuten gönnen, bis die Wärme ihre Wirkung entfaltet. Der wohltuende Effekt hält zwei bis vier Stunden an.

5. Entspannen sie sich

Sie leiden morgens öfter unter Spannungskopfschmerzen? Dann tun Sie sich einen Gefallen, wenn Sie immer genug Zeit einplanen, um gemütlich in den Tag zu starten. Denn Stress kann ihre Kopfschmerzen verschlimmern. Entspannen Sie sich lieber, wenn Sie eine Kopfschmerz-Attacke überfällt. Wie wär’s beispielsweise mit progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen? Es dauert nur wenige Minuten, nacheinander alle Körperteile anzuspannen, dann bewusst loszulassen und die Wirkung zu genießen. Der Vorteil: Wer entspannt ist, leidet nicht so sehr unter den Schmerzen. Probieren Sie’s aus!

 

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2 Kommentare

  1. seelenklempnerei
    16. August 2014

    Danke.Letztlich ist ja die Kunst, sich entspannen zu können, wenn man verspannt ist. Dabei spielt auch die Atmung bzw. die Atemhilfsmuskulatur eine Rolle. Ich würde also noch Atemtherapie, aber auch Imaginationsverfahren mit erwähnen

  2. Laura
    30. Dezember 2014

    Atemtherapie spielt eine wichtige Rolle, aber manchmal ist das zu wenig. Seit heute habe ich so einen Kopfschmerzen, dass ich ihn nicht mehr ertragen kann. Ich überlege es, eine Tablette einzunehmen, obwohl ich das nicht will…

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