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Dieser Artikel wurde am
30. September 2011 veröffentlicht.

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So behandeln Sie blaue Flecken und Blutergüsse

Blauer Fleck - BlutergussEinen blauen Flecken hat wohl jeder schon einmal gehabt. Ist das Hämatom, wie ein blauer Fleck im ärztlichen Sprachgebrauch heißt, nur klein und ist die Ursache bekannt, wird dem Erguss kaum Beachtung geschenkt. Meist wird so ein blauer Fleck durch eine Verletzung, Stoß oder Schlag, ausgelöst. Eine Behandlung ist nur selten notwendig. Meist verschwindet ein blauer Fleck nach ein paar Tagen ohne Probleme von selbst.

Wie kann ich meine Beschwerden lindern?

Ist der blaue Fleck nicht sehr groß und verursacht wenig oder gar keine Schmerzen, sind keine Maßnahmen erforderlich. Bei größeren Flecken hilft rasches Kühlen der betroffenen Körperstelle. Das geht am besten mit einer Kältekompresse. Ist keine Kompresse zur Hand, kann man einen Plastikbeutel mit Eiswürfeln füllen und auf die betroffene Stelle legen. Allerdings ist es zu vermeiden, das Kühlpack direkt auf den Fleck zu legen, zwischen Fleck und Kühlkompresse sollte immer ein Tuch gelegt werden. Lagert man das betroffene Körperteil hoch, kann das Blut nicht mehr so schnell in Richtung der Verletzung fließen. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich das Hämatom weiter ausbreitet. Nach der Erstversorgung kann man die Schmerzen mit einer entzündungshemmenden Salbe lindern. Hier empfehlen sich Mittel mit den Wirkstoffen Heparin und Arnika.

Wann sollte ich den Arzt aufsuchen?

In ganz seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung hinter gehäuft auftretenden Hämatomen. Daher sollten Sie, wenn bei Ihnen vermehrt Blutergüsse ohne erkennbaren Grund auftreten, vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen. Ist ein Bluterguss besonders groß und breitet sich aus, ist es ebenfalls ratsam einen Mediziner zu befragen, denn möglicherweise sind hier größere Blutgefäße betroffen. In so einem Fall kann größerer Blutverlust lebensbedrohliche Schockzustände auslösen.

Hintergrund: Wie entsteht ein blauer Fleck?

Durch eine Verletzung können kleine Äderchen aufplatzen. Blut tritt aus und lagert sich im unter der Haut liegenden Binde- und Fettgewebe ab. Das ausgetretene Blut schimmert dann als blauer Fleck durch die dünne Hautschicht. Das Gewebe um die Verletzung herum schwillt an und wird druckempfindlich. Durch biochemische Prozesse ändert sich die Verfärbung des Flecks von blau zu grün-gelb. Es gibt aber auch von außen unsichtbare Hämatome, wenn der Bluterguss sehr weit unter der Haut liegt. Ältere Menschen, vor allem Frauen, sind anfälliger als junge Menschen. Das liegt daran, dass die Blutgefäße im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so belastbar sind. Die dünne Fettschicht der Haut älterer Menschen dämpft Stöße auch weniger gut ab.

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