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Dieser Artikel wurde am
16. Februar 2012 veröffentlicht.

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Mythen um den Muskelaufbau: Drei Krafttraining-Irrtümer

Im Lauf der Jahre haben sich viele Irrtümer über das Krafttraining  in den Köpfen der Sportfans festgesetzt. Um sich nicht ein ineffektives Training aufzuhalsen oder sogar körperlichen Schaden zu nehmen, enttarnen Sie besser die falschen Ideen, die in Fitness-Studios und Saunen beständig ihre Runden drehen.

Wer viele Muskeln hat, ist fit

Ein muskulöser Körper wirkt sportlich – aber auch dem Muskelprotz kann schnell die Puste ausgehen, wenn er sich nur im Hantelstemmen und nicht im Ausdauertraining übt. Hanteln sind zwar gut, um Kraft aufzubauen, aber nur kurze Krafteinsätze sind hier gefragt. Das Herzkreislaufsystem kommt dabei kaum in Schwung.
Wer sich nun allerdings auf das Ausdauertraining stürzt und den Kraftsport vernachlässigt, fällt ins andere Extrem. Muskeln schmeicheln allerdings nicht nur der Eitelkeit, sondern fördern auch die körperliche Gesundheit. Starke Muskeln an der Wirbelsäule helfen beispielsweise, Fehlhaltungen zu vermeiden.

Für den Muskelaufbau braucht man Eiweißpräparate

Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Eiweiß. Wer nun glaubt, er könne sich auf die faule Haut legen und durch Eiweißpräparate Muskelmasse aufbauen, ist allerdings im Irrtum. Denn Muskeln bilden sich nur, wenn sie auch gebraucht werden. Muskelaufbau ohne Training ist nur in der Phantasie der Pharmakonzerne möglich.
Versorgen Sie Ihren Körper lieber mit ausreichend Fleisch und Milchprodukten, um Ihren Eiweißbedarf abzudecken. Wer sich ausgewogen ernährt, nimmt täglich 100 Gramm Eiweiß auf – das reicht bei Weitem, um Muskelmasse aufzubauen.

Kein gutes Training ohne Muskelkater

Wenn die Oberarmmuskeln nach dem Krafttraining schmerzen, ist so mancher Kraftprotz stolz. Der Muskelkater ist aber kein Zeichen, gut gefordert, sondern überfordert zu sein. Sind die Muskeln hart geworden und ziehen, sind winzige Muskelfasern verletzt. Diese Entzündungsprozesse lösen Schmerzen aus. Die verletzten Zellen müssen zunächst abtransportiert werden, was zur Anschwellung des Muskels führen kann.
Deshalb: Kämpfen Sie nicht gegen den Schmerz an und legen Sie besser keine neue Trainingsrunde ein. Sonst verschlimmert sich der Muskelkater nur. Sanfte Bewegungen dagegen fördern die Durchblutung, Wärme und Saunagänge helfen darüber hinaus bei der Regeneration.

4 Kommentare

  1. S. N.
    29. Februar 2012

    Magerquark kann ich als Ergänzung zu Fleischprodukten empfehlen. Es ist reichlich Eiweiß darin enthalten und stellt eine schmackhafte Alternative dar.

  2. Serkan F.
    24. Juni 2012

    Körniger Frischkäse ist ebenfalls als Zwischenmahlzeit nicht schlecht. Da kann man auch viel Eiweiß zu sich nehmen.

  3. Marie
    26. April 2013

    Ich würde noch Nüsse, Kerne bzw. Samen empfehlen. Sojakerne sind besonders eiweißreich. Die isst mein Freund gerne. Auf Fleisch kann meiner Meinung nach auch verzichtet werden. Zum Ausgleich, dann eben auf mehr Milchprodukte zurückzugreifen. Wenn man sich vegan ernähren will, dann eben Nüsse. Oder man sucht sich ein veganes Proteinpulver.

  4. timfit
    11. September 2013

    Punkt 2 finde ich besonders wichtig. Finde es immer witzig, wie viele Personen Protein Shakes in sich rein schütten aber sonst bei ihrer Ernährung nicht auf die Proteine achten.

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