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Dieser Artikel wurde am
2. Juli 2012 veröffentlicht.

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Mittelmeerkräuter in Küche und Hausapotheke

Die mediterrane Küche hat Deutschland längst erobert. Pizza und Pasta, aber auch spanische und mexikanische Gerichte sorgen für Abwechslung auf deutschen Tellern. Doch wer mediterran kochen möchte, kann auch auf Mittelmeerkräuter nicht verzichten. Sie geben den Gemüse- und Fleischgerichten erst ihren typischen Geschmack. Doch was muss man bei der Kräuterzucht und bei der Verwendung in Küche und Hausapotheke beachten?

Oregano: in Tomatensoße und Hustensaft

Oregano ist der Inbegriff der Mittelmeerküche. Pizza oder Tomatensoße ist ohne den Wilden Majoran, wie Oregano auch genannt wird, unvorstellbar. Aber auch Lammfleisch und Fisch wird durch das stark aromatische Gewürz verfeinert.
Oregano ist aber nicht nur in der mediterranen Küche, sondern auch in der Hausapotheke anzutreffen, denn das Kraut ist gut gegen Erkältungen. Trinken Sie Oregano als Teeaufguss oder geben Sie ihn ins heiße Bad. Dann hilft er, Krämpfe und Schleim zu lösen. Als gute Nebenwirkungen sind ein angeregter Gallenfluss und eine aktive Verdauung zu nennen.

Basilikum: Zucht auf der Fensterbank

Basilikum ist in Thailand und Griechenland eine heilige Pflanze. Die Griechen glauben noch heute, dass diese Pflanze Unheil abwehren kann und stellen sie deshalb gerne auf die Terrasse. Zumindest Mücken wagen sich dann nicht mehr in die Nähe, denn sie mögen den Geruch des Basilikums nicht.
In anderen Ländern weiß man aber auch den Geschmack des Mittelmeerkrauts zu schätzen. Besonders in Italien ist das Mittelmeerkraut beliebt: Was wäre Pizza oder Pasta ohne Basilikum?
Basilikum schmeckt am besten, wenn man ihn direkt nach der Ernte verzehrt, denn dann ist noch viel Aroma enthalten. Wer auf diesen Genuss nicht verzichten möchte, stellt seine Basilikumpflanze im Sommer auf den Balkon oder auf eine sonnige Fensterbank. Neben viel Wärme und Licht braucht Basilikum auch genügend Wasser und Dünger. Dann wächst eine kräftige Pflanze heran, die umso köstlicher schmeckt, wenn Sie regelmäßig die Blütentriebe abschneiden.

Rosmarin: die traditionelle Heilpflanze

Die Römer flochten Kränze aus Rosmarin; aber auch als Hochzeitsschmuck musste die Heilpflanze herhalten. Heute dient Rosmarin eher dazu, kulinarische Köstlichkeiten zu verfeinern. Das aromatische Kraut sollte jedoch nur sparsam verwendet werden. Vor allem Fleischgerichte werden mit Rosmarin gewürzt: Fisch, Braten, Huhn und Schwein, aber auch Gemüseeintöpfe profitieren von dem kräftigen Mittelmeerkraut.
Rosmarin schmeckt nicht nur lecker, sondern wirkt sich auch positiv auf den Körper aus. Er fördert die Fettverdauung, lindert Blähungen und Magenkrämpfe und beruhigt die Nerven. Wenn Sie Kreislauf und Durchblutung anregen wollen, geben sie das ätherische Öl in Ihr Badewasser oder machen Sie einen Aufguss. Wollen Sie dagegen Ihre Gelenkschmerzen lindern, tragen Sie Rosmarin besser äußerlich auf.

Thymian: auch getrocknet ein Genuss

Für Spanische, französische oder mexikanische Gewürzmischungen spielt Thymian eine große Rolle. Er verfeinert Grillfleisch, Lasagne und Gemüsegerichte mit Auberginen, Zucchini und Tomaten. Auch zum Einlegen von Ziegen- oder Schafskäse wird dieses Kraut gerne verwendet.
Getrockneter Thymian ist sogar aromatischer als frischer und behält auch beim Kochen sein Aroma.

 

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