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Dieser Artikel wurde am
30. September 2011 veröffentlicht.

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Mit dem Rauchen aufhören in zehn Schritten

© babimu - Fotolia.com_Fotolia_34585432_XSDie Zahl der Menschen, die zur Zigarette greifen geht deutlich zurück. Seit die Gesundheitsrisiken, die durch das Rauchen verursacht werden, hinreichend bekannt sind, nehmen immer mehr Menschen Abstand vom Rauchen. Die finanzielle Komponente ist auch nicht zu vernachlässigen, denn Raucher investieren eine Menge Geld in ihre Angewohnheit. Was liegt also näher, eine gesundheitsschädliche und zudem noch teure Angewohnheit aufzugeben? Die Mehrzahl der Raucher hat bereits mehrere Versuche unternommen, das lästige Laster aufzugeben. Viel zu viele erliegen jedoch früher oder später wieder der Versuchung und der Sucht. Manche Raucher geben an, nach Jahrzehnten der Abstinenz noch immer hin und wieder Lust auf eine Zigarette zu verspüren. Das Rauchen aufzugeben scheint also alles andere als einfach zu sein.

Die Phoenix Methode kann vielleicht helfen, den lästigen Glimmstengel für immer zur Seite zu legen. Diese Methode besteht aus zehn Schritten, die dem Süchtigen langsam aber sicher zum Ziel helfen sollen:

  1. Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen, in welchen Situationen man zur Zigarette greift. Raucht man bei Stress, in Gesellschaft oder aus Langeweile? So trifft den zukünftigen Nichtraucher das Verlangen nach einer Zigarette nicht vollkommen unvorbereitet.
  2. Als zweiten Schritt muss man Willenskraft zeigen und beschliessen, das Rauchen ein für alle Mal aufzugeben.
  3. Schritt drei besteht darin, sich eine Ersatzbeschäftigung, eine Ersatzbelohnung oder eine Ersatzbefriedigung zu suchen. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man nicht zu Süßigkeiten greifen, denn das wirkt sich auch nicht gerade positiv auf die Gesundheit aus.
  4. Die Suche nach Mitstreitern und Verbündeten ist Schritt vier. Berichten Sie ihrer Umgebung von Ihrem Entschluss und lassen Sie sich anfeuern und Mut machen. Das spornt an und läßt leichter durchhalten.
  5. Der fünfte Schritt ist die Bestimmung des Tages, an dem Sie zum Nichtraucher werden.
  6. Schritt sechs besteht darin, die gewohnten Verhaltensmuster ein wenig zu ändern und zu durchbrechen. Vermeiden Sie Situationen, in denen Sie verstärkte Lust auf Zigaretten verspüren oder ändern Sie diese Situationen so, dass sie auch ohne Rauch etwas Angenehmes haben.
  7. Schritt sieben ist schwierig: er besteht darin, das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren und sich täglich neu zu motivieren.
  8. Schritt acht heisst, Rückfälle zu akzeptieren und dennoch weiterzumachen. Bei einem Rückfall sollte man auf keinen Fall alles gleich alles hinzuwerfen und in Selbstmitleid versinken. Es ist keine Schande, rückfällig zu werden, solange man nicht gänzlich aufgibt.
  9. Bei Schritt neun kommen Sport und Bewegung ins Spiel, die helfen, ungewünschte Gewichtszunahme zu vermeiden, die bei vielen neuen Nichtrauchern einsetzt.
  10. Schritt zehn lautet: Feiern Sie ihren Erfolg. Gönnen Sie sich von dem ersparten Geld etwas schönes und seien Sie verdammt stolz auf sich!

 

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