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Dieser Artikel wurde am
22. September 2011 veröffentlicht.

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Was wurde aus dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel?

Max-Rubner-Institut Karlsruhe

Ernährung ist ein sensibles Thema, nicht erst seit den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre sind viele Verbraucher verunsichert. Die Lebensmittelindustrie glänzt nicht gerade durch Transparenz und Vermittlung von Sicherheit und so stellen sich immer häufiger Fragen wie: Wie belastet mit Schadstoffen sind eigentlch Fisch und Fleisch? Und nehmen diese eher zu oder ab? Und was ist mit funktionellen Lebensmitteln? Geben diese in ihren Werbebotschaften doch fast schon Wirkungsversprechen wie “regelt die Verdauung”. Doch können diese, die in sie gesetzten Erwartungen überhaupt erfüllen?

Rund um all diese und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Ernährung und Lebensmittel forschen derzeit rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den aktuell noch fünf – in Zukunft vier – Standorten des Max Rubner-Instituts (MRI). Neben dem gesundheitlichen Verbraucherschutz im Ernährungsbereich wird dort auch an generellen Fragestellungen und konkreten Methodiken in Sachen Qualitätssicherung von Fleisch, Fisch, Fetten und Ölen, Getreide, Obst und Gemüse gearbeitet. Vorallem durch die Bestimmung und ernährungsphysiologische Bewertung gesundheitlich relevanter Inhaltsstoffe in Lebensmitteln hat sich das Institut einen Namen gemacht. Die Untersuchung schonender, Ressourcen erhaltender Verfahren der Be- und Verarbeitung und die Untersuchung soziologischer Parameter der Ernährung sowie die Verbesserung der Ernährungsinformationen sind zudem wichtige Teilgebiete.

Als Namensgeber des Instituts dient der Physiologe Max Rubner. Bis zum 1. Januar 2008 hieß das Institut Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel.