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27. März 2014 veröffentlicht.

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Hilft eine Saftkur gegen Akne?

Young happy smiling woman with tomato at kitchenSie sind wahre Vitaminbomben. Weil vor allem frisch gepresste Säfte reich an wichtigen Nährstoffen sind, tragen sie zu einer gesunden Ernährung bei. Wer sich für einige Tage nur von Säften ernährt, hilft seinem Körper, überschüssiges Fett und eingelagerte Giftstoffe abzubauen. Wie eine Saftkur indirekt auch gegen Akne helfen kann, verrät dieser Artikel.  

Wie entsteht Akne?

Akne ist eine sehr weit verbreitete Hautkrankheit. Schätzungen zufolge leidet jede vierte Frau zwischen 25 und 40 Jahren darunter. Fettige Haut, Pickel und Pusteln entstehen aus unterschiedlichsten Gründen. Zwillingsforscher fanden heraus, dass genetische Veranlagung eine wichtige Rolle spielt. Sind die Talgdrüsen übereifrig, was besonders in der Pubertät vorkommt, bricht die unangenehme Hautkrankheit bei entsprechender Disposition schließlich aus. Der Talg verschließt die Poren der Haut, samt Bakterien und Verunreinigungen, und treibt die Pustelbildung voran. Ob es soweit kommt, hängt auch mit der Ernährung zusammen: Es gibt Lebensmittel, die die Talgbildung antreiben und andere, die sich positiv auswirken.

Obst- und Gemüsesäfte für die Haut

Obst und Gemüse fördern ein gutes Hautbild: Forscher fanden heraus, dass Dichte und Dicke der Haut zunehmen, wenn sie mit viel Vitamin A und E, Natrium, Magnesium und Eisen versorgt wird. Ersetzen Obst und Gemüse andere Lebensmittel, die die Haut negativ beeinflussen, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.

Während einer Saftkur sind feste Speisen tabu. Und damit viele Lebensmittel, die die Pickelbildung vorantreiben. Besonders Milch, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und Fleisch wirken sich ungünstig auf das Hautbild aus. Wer sie vom Speisezettel streicht und sie mit Obst und Gemüse ersetzt, schafft gute Voraussetzungen, um seine Hautkrankheit loszuwerden.

Eine Saftkur ist die richtige Methode für alle, die nicht nur ihr Hautbild, sondern ihren allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und dabei ein paar Kilos verlieren wollen. Denn wenn nur Säfte auf den Tisch kommen, verringert sich die Kalorienzufuhr automatisch. Gleichzeitig freut sich der Magen über eine Auszeit – der Körper kann entgiften.

Mit einer Saftkur setzen Sie positive Signale. Doch um langfristig frei von Akne zu sein, lohnt sich eine Ernährungsumstellung. Denn wer nach seiner Saftkur sofort wieder zu Milchprodukten und Fleisch greift, macht seine Erfolge zunichte. Die Saftkur ist eine gute Gelegenheit, auf den Geschmack zu kommen und sich an leckeres Obst und Gemüse zu gewöhnen – und den Verzehr problematischer Lebensmittel einzuschränken.

Wie ist eine Saftkur aufgebaut?

Beginnen und beenden Sie Ihre Saftkur mit einem Obst- und Gemüsetag, damit die Umstellung nicht allzu schwer fällt. Dazwischen ernähren Sie sich lediglich von flüssiger Nahrung, also von Obst- und Gemüsesäften, am besten aus biologischem Anbau, Wasser und Tee. Viel Vitamin A ist zum Beispiel in Rüben enthalten, Vitamin E dagegen in Paprika, Weißkohl und Spargel. Aber auch in Tee steckt viel Gutes für die Haut.

Pfefferminztee fördert die Durchblutung der Haut, während Grüntee die Bildung von Pickeln hemmt. Tee aus getrockneter Quecke, ein sonst eher ungern gesehenes Unkraut im Garten, hilft darüber hinaus bei der Entgiftung und damit gegen Akne. Aber auch die Berberitze, eine kleine rote Frucht aus dem Iran, hält die Akne in Schach, so eine neue iranische Studie. Wer sich mit dem säuerlichen Tee aus den getrockneten Früchten  nicht anfreunden kann, gibt einfach einen Teelöffel Honig dazu.

Eine Saftkur kombiniert mit einer langfristigen Ernährungsumstellung hilft der Haut, die Talgreduktion zurückzufahren und Pickelbildung einzudämmen. Außerdem profitiert auch der allgemeine Gesundheitszustand vom reichen Vitaminangebot, das Früchte und Gemüse bieten.

 

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