Meta

Dieser Artikel wurde am
7. März 2014 veröffentlicht.

Arztsuche

Diese Hausmittel stärken das Immunsystem

Grippe-Viren fühlen sich bei eisigen Temperaturen besonders wohl. Deshalb haben sie im Winter Hochsaison – aber auch im Frühjahr sind sie noch unterwegs. Erst Anfang April ist die Grippezeit wirklich vorbei. Zum Glück ist es nie zu spät, einer Ansteckung aus dem Weg zu gehen. Wir  verraten, mit welchen Hausmitteln Sie Ihr Immunsystem stärken.  

Das Immunsystem ist sehr komplex: Es besteht aus hochspezialisierten Abwehrzellen, die alle bestimmte Aufgaben zu erfüllen haben. Es gibt weiße Blutkörperchen, die Eindringliche angreifen und sie sich nach gewonnener Schlacht kurzerhand einverleiben. Andere scheiden Substanzen aus, die Viren und Bakterien unschädlich machen. Doch diese bieten dem Immunsystem die Stirn: Viren heften sich an Körperzellen, geben ihr Erbmaterial ab und sorgen dafür, dass viele neue Viren produziert werden. Um zu verhindern, dass sich die Viren im ganzen Körper ausbreiten, braucht das Immunsystem manchmal die Unterstützung wirksamer Hausmittel.

Welche Heilpflanzen wirken

Die Forschung interessiert sich seit Längerem für rosa-gelbe Blumen, die oft in Ziergärten zu finden sind: Laut einer Studie senken Sonnenhüte, auch Echinacea genannt, das Erkältungsrisiko um die Hälfte. Allerdings ist noch nicht erforscht, wie der Körper auf eine Dauereinnahme reagiert. Deshalb lohnt sich eine gezielte Anwendung nur, wenn sich eine Erkältung bereits ankündigt.

Echinacea: Hausmittel für das Immunsystem

Die Kapland-Pelargonie, ebenfalls ein zartes rosa Pflänzchen, soll die Abwehrkräfte auch stärken. Wissenschaftler sind sich allerdings noch nicht einig, wie sie die Pflanze bewerten sollen: Es gibt Studien, die belegen, dass sich Erkältungssymptome verringern, aber auch solche, die keine derartige Wirkung nachweisen können. Bleibt nur: Selbst ausprobieren!

Auch die Bienen rücken ins Blickfeld der Wissenschaftler: Das Sekret, das zum Verschluss ihrer Waben dient, ist reich an Nährstoffen und soll Viren fern halten. „Propolis“ ist mittlerweile in Form von Tropfen, Kapseln und Cremes erhältlich. Mehr Hausmittel finden Sie hier.

Essen fürs Immunsystem

Wie sich eine gesunde Ernährung genau auf das Immunsystem auswirkt, ist Forschern immer noch ein Rätsel. Doch feststeht, dass die Abwehrkräfte bestimmte Nährstoffe brauchen, um ihren Aufgaben nachzugehen. Dazu gehört beispielsweise Zink, das in Erdnüssen, Mais oder Hühnerfleisch enthalten ist. Aber auch Kupfer und Eisen, Vitamin A, C, D und E sind wichtig für das Immunsystem. Eine ausgewogene Ernährung, wie sie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, deckt den Bedarf dieser Nährstoffe.

Erdnüsse für das Immunsystem

In Bewegung bleiben

Aber nicht nur die Ernährung, sondern auch Sport reguliert das Immunsystem. Denn nur wer in  Bewegung bleibt, bringt seinen Kreislauf und die Durchblutung auf Trab. So werden die Abwehrzellen besser zu den Körperstellen transportiert, an denen sie gerade dringend gebraucht werden.

Sport für das Immunsystem

© Andres Rodriguez – Fotolia.com

Pause machen

Auch die Psyche hat ein Wörtchen mitzureden, wenn die Abwehrzellen an den Start gehen. Erkenntnisse einer recht jungen Disziplin, der Psychoneuroimmunologie, belegen, dass Stress das Immunsystem schwächt. Denn das Stresshormon Cortisol dämpft nicht nur die Erregung, sondern auch die Abwehrkräfte. Öfter mal eine Pause einzulegen, genug zu schlafen und sich wenn nötig gezielt zu entspannen, ist also nicht zu unterschätzen, wenn das Immunsystem fit bleiben soll.

Schlafen fürs Immunsystem

© Werner Heiber – Fotolia.com

Quellen und weitere Infos:

 

Schreib uns Deine Meinung