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Dieser Artikel wurde am
5. Dezember 2012 veröffentlicht.

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Glühweintest: Welcher Glühwein schmeckt am besten?

Die ersten Weihnachtsmärkte haben ihre Tore schon geöffnet. Und nun beginnt sie wieder, die Plätzchen- und Glühweinzeit. 40 Millionen Liter Glühwein trinken die Deutschen jeden Winter, um den eisigen Temperaturen zu trotzen. Oft als billiger Fusel abgetan, genießen die Tetrapackweine keinen guten Ruf. Doch der Glühweintest fördert überraschende Ergebnisse zutage.

Qualität trotz Dumping-Preise?

Viele Glühweinflaschen, die sich in den Supermarktregalen drängen, kosten rund einen Euro. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Glühwein einen schlechten Ruf genießt. Der Grundwein wird oftmals aus Spanien oder Italien zu günstigen Preisen eingekauft und mit Zucker und Gewürzen schmackhaft gemacht.
Doch die Prüfung von Stiftung Warentest zeigt: Die chemische Zusammensetzung des Klassikers aller Wintergetränke ist bei den meisten Produkten tadellos – und der Glühwein damit besser als sein Ruf. Fast alle getesteten Sorten enthielten wenige Fuselöle, die für Kopfschmerzen und Müdigkeit sorgen.

Mängel bei den Etiketten

Einen Mangel hat die Stiftung Warentest aber bei sechs Glühweinflaschen entdeckt: Auf den Etiketten ist der Konservierungsstoff Sorbinsäure nicht enthalten, obwohl er von den Herstellern verwendet wurde. Dieser Stoff ist zwar ungefährlich, sollte aber dennoch angegeben sein, denn manche Menschen vertragen ihn nicht.

Welche Glühweine schnitten besonders gut ab?

Guter Glühwein muss nicht teuer sein. Das zeigt der Vergleich von Stiftung Warentest: Der Glühwein von Aldi beispielsweise kostet nur 90 Cent und erhielt die Note 1,2 bei der Prüfung seiner chemischen Qualität. Dafür wurde hier der Konservierungsstoff Sorbinsäure nicht angegeben. Ähnliches trifft auf die Produkte von Edeka, Plus und Lidl zu. Es waren allerdings zwei andere Hersteller, die die Redaktion der Stiftung Warentest rundum überzeugt haben: Sie rät zu Sternthaler Nürnberger Christkindels Glühwein (1,70 Euro) und zu Winterland Christkindels Glühwein (1 Euro).

Tipps für die Zubereitung

Wenn Sie sich nun für eine Marke entschieden haben, kann die Glühweinzeit beginnen. Fehlen nur noch Tipps für die Zubereitung des winterlichen Heißgetränks: Achten Sie darauf, den Glühwein nicht zu kochen, da der Geschmack sonst beeinträchtigt wird. Wenn Sie dann nicht die ganze Flasche auf einmal trinken möchten, lagern Sie diese am besten kühl und verbrauchen sie in den nächsten drei Tagen.

 

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