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Dieser Artikel wurde am
21. August 2013 veröffentlicht.

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Gesunder Zuckersatz: Sind Honig, Ahornsirup, Stevia und Xylit wirklich Alternativen?

Gesunder Zuckerzusatz: Honig, Ahornsirup, Stevia und Xylit Kaum einer kann widerstehen, wenn Kuchen, Kekse oder Schokolade auf dem Tisch stehen. Süßigkeiten heben zwar die Stimmung, sind der Gesundheit aber nicht gerade zuträglich. Wer zu viel Zucker zu sich nimmt, erhöht sein Risiko für Diabetes, Zahnerkrankungen und Adipositas. Um diese Gefahren zu vermeiden, greifen immer mehr Menschen zu Alternativen. Schließlich möchte kaum einer aufs Naschen verzichten. Doch sind Stevia, Honig, Xylit und Ahornsirup wirklich Alternativen?

Honig: Gesund, aber kalorienreich

Zwar ist auch im Honig Zucker in Form von Fruktose und Glukose enthalten, aber natürlich nicht so viel. Außerdem ist Honig reich an vielen wertvollen Inhaltsstoffen: Vitamin C und B, Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium zum Beispiel. Die antibakterielle und stoffwechselanregende Wirkung des Honigs ist auch nicht zu unterschätzen. Doch Honig hat nicht nur positive Eigenschaften …

Honig hat recht viele Kalorien. Deshalb sollte man nicht zu viel Honig zu sich nehmen, wenn man abnehmen möchte. Wer einen leckeren und gesunden Ersatz sucht, um Pfannkuchen, Toast oder Desserts zu verfeinern, kann aber ruhig auf Honig zurückgreifen.

Kalorienarme Süße aus dem hohen Norden: Ahornsirup

Auch Ahornsirup ist ein beliebter Zuckerersatz beim Backen und Kochen. Traditionell verwenden die Amerikaner und Kanadier den dickflüssigen Sirup, um Pancakes zu süßen. Ahornsirup verleiht aber auch Desserts eine besondere Note. Wer hofft, mit Ahornsirup eine zuckerfreie Alternative zu finden, wird allerdings enttäuscht sein …

Ahornsirup enthält ca. 65 Prozent Zucker. Darüber hinaus ist der Sirup aber auch reich an Mineralstoffen und übertrifft damit sogar den Honig. Außerdem hat Ahornsirup einen niedrigeren Kaloriengehalt als Honig und natürlich auch als Zucker. Sie sparen im Vergleich zu herkömmlichen Zucker 35 Prozent Kalorien ein.

Gesund, aber teuer: Xylit

Zuckersüß und doch gut für die Zähne: Xylit, ein natürlicher Zuckeralkohol aus Birkenholz und Maiskolben, klingt nach einer echten Alternative zu raffinierten Zucker. Vor allem, da Xylit 40 Prozent weniger Kalorien als Haushaltszucker hat.

Doch natürlich gibt es auch hier einen Haken: Xylit ist teuer und nur in Apotheken und in Internet-Shops erhältlich. Weil die Herstellung des „Birkenzuckers“ sehr aufwendig ist, kostet Xylit etwa zehnmal mehr als Haushaltszucker.

Ist Stevia wirklich ein „Wundermittel“?

Stevia gilt schon seit einiger Zeit als Wundermittel: Günstiger als Xylit, süßer als Zucker und kalorienfrei soll die Pflanze aus Paraguay sein. Stevia steckt mittlerweile in vielen Lebensmitteln, kann aber auch zum Backen und Kochen verwendet werden. Doch hält das Naturprodukt, was er verspricht?

Stevia schmeckt etwas anders als Kristallzucker. Manche empfinden den Beigeschmack als bitter, andere mögen die pflanzliche Süße. Der Geschmacksnote im fertigen Produkt hängt auch vom jeweiligen Lebensmittel ab, denn die Zusammensetzungen der einzelnen süßenden Stoffe unterscheiden sich.

Welcher Zuckerersatz der richtige für Sie ist, hängt davon ab, worauf sie besonders Wert legen: Gesunde Inhaltsstoffe liefern Honig und Ahornsirup, kalorienärmer sind aber Xylit und Stevia. Natürlich kommt es auch auf den Geschmack an: Da sich hier die einzelnen Stoffe unterscheiden, hilft nur, selbst auszuprobieren, was Ihnen persönlich am besten schmeckt.

 

Quellen und weitere Infos:

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3 Kommentare

  1. Chris
    23. August 2013

    Glückwunsch! Endlich mal ein guter objektiver Bericht über Süssungsalternativen.

  2. Tanja
    3. November 2013

    Stevia als Zuckeersatz zum Backen ist leider nicht ganz richtig. Stevia süßt viel stärker als Zucker, weshalb die Menge sehr stark reduziert werden muss. Somit stimmt das Verhältnis nicht mehr, da Zucker nicht nur zum süßen, sondern auch für die Konsistenz und Textur verwendet wird (daher auch die verschiedenen Zuckerformen (Kristallzucker, Puderzucker, …))

  3. denis
    15. März 2014

    tanja hast schon recht, aber wenn ich mir genau überlege wo und wie viel zucker überall steckt, mit natürlich dem wissen das es für unser körper und geist nur gift ist, dann ist der jahrzehntelanger steviaverbot und der jahrtausende konsum in anderen ländern das armutszeugnis unserer vorfahren..
    wir müssen zukunftsbewusst denken, denn nur so werden endlich mehr als nur 10% in unserem lande gesund

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