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Dieser Artikel wurde am
5. November 2012 veröffentlicht.

Arztsuche

Gesundheit wächst auf Bäumen: Mit diesen Nahrungsmitteln essen Sie sich gesund

Auf seine Gesundheit zu achten kann richtig lecker sein: Wenn Sie die richtigen Lebensmittel auf Ihren Speiseplan setzen, können Sie Krankheiten vorbeugen und währenddessen genießen. Dabei müssen Sie sich nicht nur auf die „typischen Verdächtigen“ wie zum Beispiel Spinat, Linsen oder Orangen beschränken. Auch Schokolade und Rotwein können zu Ihrer Gesundheit beitragen!

Obst

Blaubeeren

Blaubeeren schärfen Ihren Blick: Der Pflanzenfarbstoff Lutein baut an der Makula, dem leistungsfähigsten Teil des Auges, einen Filter auf. Dadurch werden die Augen vor zu starkem Sonnenlicht geschützt. Diese Sonnenbrille können Sie nicht zu Hause vergessen!

Cranberrys

Cranberrys verhindern, dass sich zu viele Bakterien in Ihrem Körper ansammeln. Wie? Die Chinasäure der Cranberrys erhöht den Säuregehalt des Urins, wodurch sich die Bakterien nicht mehr vermehren können.

Johannisbeeren

Die Farbstoffe der Johannisbeeren, der Anthozyanen, haben eine harntreibende Wirkung. So werden Keime aus dem Körper gespült, die sonst eine Entzündung auslösen könnten.

Granatäpfel

Der Pflanzenstoff Punicalagin schützt die Blutgefäße vor Ablagerungen und verhindert dadurch, dass der Blutdruck in die Höhe schießt.

Aprikosen

Aprikosen helfen gegen Gewebeveränderungen, die zu Kehlkopfkrebs führen können. Trockenfrüchte sind genauso wirksam.

Brombeeren

Gehören zu den Früchten, die am besten gegen Krebs schützen. Denn die Ellagsäure der Brombeeren ist in der Lage, das Krebswachstum aufzuahalten.

Orangen

Enthalten nicht nur viel Vitamin C, sondern auch viele Flavonoide. Diese hindern die Blutplättchen am Verklumpen und schützen dadurch vor Herzinfarkt.

Sanddorn

Sanddorn ist reich an Vitamin C und ist damit nicht nur gut für das Immunsystem, sondern hemmt auch die Oxidation der Fette. So wird die Plaque-Bildung verhindert, was das Risiko für einen Herzinfarkt um 28 Prozent verringert.

Ananas

Ananas trägt zum Abbau eines Eiweißstoffs bei, der sonst die Blutzirkulation herabsetzen könnte. So können sich nicht so schnell Blutgerinsel bilden, die zu einem Schlaganfall führen können.

Kirschen

Entzündungen in den Gelenken können durch Kirschen gestoppt werden. Das liegt am Cyandin, das wirkungsvoller als Acetylsalicylsäure.

Gemüse

Linsen

Das Vitamin E der Linsen hilft gegen Arthrose, bei der es zu Abnützungen des Knorpels kommt. Auch gegen Entzündungen am Gelenk können ist Vitamin E gut. Auf natürliche Weise werden die Schmerzen gelindert und das Fortschreiten der Krankheit gehemmt.

Zwiebeln

Die beißenden ätherischen Öle der Zwiebel regen die Verdauung an. Ein anderer Inhaltsstoff, Prostagladin A, stärkt die Gefäßwände und schützt vor Herzrythmusstörungen.

Mais

Mais enthält viel Vitamin E, das freie Radikale abfängt, noch bevor sie sich schädlich auf die Gesundheit auswirken können. Vitamin E ist außerdem für die Bildung von Fresszellen mitverantwortlich, die für die Bekämpfung von Viren unerlässlich sind.

Rosenkohl

Die Isothiocyanate des Rosenkohls helfen dabei, Krebszellen zu zerstören. Auch das Singrin hemmt krebserregende Stoffe.

Spinat

Die Flavonoide, die reichlich im Spinat enthalten sind, schützen besonders vor Haut-, Brust-, Prostata- und Magenkrebs. Wie sie das anstellen? Sie binden freie Radikale, die Krebs auslösen können.

Tomaten

Der Pflanzenstoff Lycopin macht die Tomaten nicht nur rot, sondern auch gesund: Er hemmt den Krebs, vor allem den Prostatakrebs. Lycopin kann seine heilsame Wirkung allerdings nur dann entfalten, wenn er freigesetzt wird. Das geschieht beispielsweise durch Erhitzen.

Brokkoli

Glucosinate sind nicht nur für den typischen Geruch des Brokkoli verantwortlich, sondern sie schützen auch vor Krebs. Der Pflanzenstoff kann einen Gendeffekt der Prostatazellen erkennen und damit verhindern, dass sich Krebszellen in der Prostata ausbreiten können.

Erbsen

Der Pflanzenfarbstoff Zeaxanthin schützt die Augen vor zu grellem Sonnenlicht. In Erbsen ist aber auch Magnesium enthalten, das die Drüsen reguliert. Wenn Sie viel Magnesium zu sich nehmen, wird der Körper auch in stressigen Situationen weniger Adrenalin ausschütten.

Rhabarber

Rhabarber hilft, Zucker besser zu verwerten. Auch die Konzentration von Zucker im Blut wird verringert

Grünkohl

Der Grünkohl schützt sich selbst vor freien Radikalen. Diese entstehen bei starker Sonneneinstrahlung und werden sie von Carotinoiden bekämpft. Auch im menschlichen Körper kommen diese Pflanzenstoffe ihrer Aufgabe nach und halten die freien Radikale in Schach. Dadurch wird die Entwicklung von Krebszellen unterbunden.

Stangensellerie

Phthalid ist nicht nur für das Aroma des Stangenselleries verantwortlich, sondern sorgt auch für entspannte Muskeln und Gefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck automatisch.

Kopfsalat

Wer hätte das gedacht? Im Kopfsalat findet sich ein opiatähnlicher Stoff. Dieser beruhigt das vegetative Nervensystem und reguliert so den Blutdruck.

Fleisch & Fisch

Lamm

Das L-Carnitin, das in Lammfleisch enthalten ist, sorgt für einen geringen Blutzuckerspiegel.

Sardinen

Sardinen beugen Alzheimer vor. Das Vitamin B 12 wandelt giftige Stoffwechselprodukte in harmlose Stoffe um. Dadurch sinkt das Risiko, an Demenz zu erkranken.

Rindfleisch

Rindfleisch ist besser als sein Ruf: Es ist reich an Vitamin B 12, das Migräne und Gedächtnisschwäche vorbeugt.

Gewürze

Ingwer

Ingwer ist gut gegen Schmerzen. Denn die Gingerole bewirken nicht nur die Schärfe des Ingwers, sondern auch seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Qualität.

Bärlauch

Bärlauch hemmt gesundheitsschädigende Darmbakterien, indem es die Produktion der Verdauungssäfte anregt. Außerdem helfen Sulfide, krebserregende Stoffe zu neutralisieren.

Basilikum

Das ätherische Öl Eugenol ist nicht nur für den angenehmen Geruch des Basilikums verantwortlich, sondern hat auch eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. So lassen sich beispielsweise Schmerzen in Gelenken oder auch Zahnschmerzen lindern.

Getränke

Rotwein

Der Pflanzenstoff Resveratrol verdünnt das Blut, schützt vor Ablagerungen an den Gefäßwänden und verbessert die Durchblutung. Andere Pflanzenfarbstoffe des Rotweins fangen freie Radikale ab und verhindern dadurch die Oxidation des Cholesterins. So kann es leichter entsorgt werden und lagert sich nicht an den Gefäßwänden an.

Milch

Milch bekämpft freie Radikale: Wenn diese nicht als Abfallprodukte der Atmung im Körper entstehen, sondern durch Umwelteinflüsse aufgenommen werden, können sie zu Herz-Kreisluaf-Erkrankungen führen. Das Zink der Milch wirkt antioxidativ und hält die freien Radikale in Schach.

Grüner Tee

Die Japaner wissen, was gut ist: Grüner Tee verlängert das Leben und schützt das Herz.

Getreide

Buchweizen

Buchweizen ist voller Phytoöstrogene. Diese sind den menschlichen Geschlechtshormonen sehr ähnlich und verhindern, dass der Körper auf die eigenen Hormone empfindlich reagiert. Brust- und Prostatakrebs, die mit den Hormonen in Verbindung gebracht werden, werden dadurch eingedämmt.

Gerste

In der Gerste stecken gleich zwei Pflanzenstoffe, die Krebs vorbeugen können. Phytoöstrogene schützen vor Tumoren und Phenolverbindungen können die Krebsbildung schon in frühen Stadien unterbinden.

Vollkornbrot

Vollkornbrot steckt voller Ballaststoffe. Diese schwer verdaulichen Stoffe binden Gallensäure im Darm und sorgen so für ihre Ausscheidung. Dadurch wird die Leber angeregt, neue Gallensäure zu produzieren und dafür Cholesterin aus dem Blut zu ziehen. So sinkt der Cholesterin-Spiegel im Blut und auch das Herzinfarkt-Risiko.

Sonstiges

Oliven

Gycoside helfen gegen Gallenkoliken. Darüber hinaus hilft das Oleosid, das ebenfalls in den Oliven enthalten ist, beim Entgiften.

Olivenöl

Die ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls sorgen dafür, dass sich Cholesterin nicht an Gefäßwänden ablagern kann. So schützt das Olivenöl vor Herzinfarkt.

Dunkle Schokolade

Schokolade macht nicht nur glücklich, sondern auch gesund: Epigallocatechingallate zerstören freie Radikale und schützen dadurch vor Krebs.

Walnüsse

Walnüsse sind voller Omega-3-Fettsäuren. Sie sorgen für einen gesunden Blutfluss und schützen die Gefäße so vor Plaques. Damit beugen sie den Herzinfarkt vor.

Kakaopulver

Die Flavonoide des Kakaopulvers können den Blutdruck senken. Jetzt haben Sie endlich eine Ausrede, sich eine heiße Schokolade zu gönnen!

 

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