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Dieser Artikel wurde am
27. August 2013 veröffentlicht.

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Welche Fette sind gesund? Eine Liste

Es gibt auch gesunde Fette ... Sie haben einen schlechten Ruf. Und doch sind sie unentbehrlich: Fette sind eine wichtige Energiequelle, helfen beim Zellaufbau und bei der Verwertung fettlöslicher Vitamine. Wenn Sie die richtigen Fette zu sich nehmen, tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes …

Da Fette doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate enthalten, sollten sie nicht im Übermaß auf den Tisch. Rund 65 Gramm Fett pro Tag dürfen es laut DGE aber schon sein. Vor allem, wenn es sich um die gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren handelt.

Vorsicht mit gesättigten Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren sind überall: Sie stecken in Fleisch, Wurst, Sahne, Butter, Kokosfett und Plätzchen. Also in den Lebensmitteln, die besonders lecker schmecken. Doch leider gehören sie zu den Fetten, die nur in Maßen auf den Teller sollten. Denn wer zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, setzt schnell Hüftspeck an und erhöht sein Risiko für Arteriosklerose. Vor allem in Kombination mit vielen Kohlenhydraten können die gesättigte Fettsäuren Probleme verursachen.

Wieso ungesättigte Fettsäuren so wichtig sind

Viel gesünder sind ungesättigte Fettsäuren, denn sie spielen sowohl  beim Stoffwechsel als auch den Zellaufbau eine große Rolle. Vor allem in Raps-, Oliven- und Erdnussöl kommen sie vor.

Neben den einfach ungesättigten Fettsäuren nehmen auch die ungesättigten Fettsäuren eine zentrale Rolle ein, da sie der Körper nicht selbst herstellen kann. Aus ihnen werden hormonähnliche Stoffe gebildet, die für einen funktionierenden Stoffwechsel wichtig sind. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kommen beispielsweise in Fischen wie Lachs, Hering und Thunfisch vor, aber auch in Walnuss- und Leinöl. Auch Soja-, Weizenkeim- und Distelöl enthalten diese wertvollen Nährstoffe, die den Cholesterinspiegel senken und dadurch die Arterien schützen.

Nicht zu viel Cholesterin

Wir bräuchten eigentlich gar kein Cholesterin zu uns nehmen, denn der Körper produziert diesen Stoff in ausreichenden Mengen, um Hormone oder Vitamin D zu bilden und Zellwände aufzubauen. Probleme entstehen allerdings, wenn zu viel Cholesterin im Blut ist.

In der Tat nehmen die Deutschen im Schnitt ein Drittel mehr Cholesterin zu sich, als sie müssten. Besonders fette Wurst- und Milchprodukte liefern den Nährstoff im Überschuss. Die Folge: Ein erhöhter Cholesterinspiegel kann die Folge sein, der wiederum das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht.

Was sind Transfettsäuren?

Transfettsäuren entstehen, wenn ungesättigte Fettsäuren gehärtet werden. Das ist nötig, um Pflanzenöle haltbarer zu machen und Backwaren wie Croissants, Kekse und Kräcker herzustellen. Aber auch für Chips, Pommes und Tütensuppen werden sie benötigt. Einige Studien weisen darauf hin, dass der Verzehr zu vieler Transfettsäuren schädliche Auswirkungen haben kann. Schließlich sollen sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Es ist allerdings gar nicht so einfach, Transfettsäuren zu umgehen, da sie auf Verpackungen nicht gekennzeichnet werden müssen. Wer sicher gehen will, nicht zu viele gehärtete Fette zu verzehren, meidet am besten Fastfood, Frittiertes und Gebäck.

Fazit: Nicht jedes Fett ist ungesund. Vor allem Öle enthalten gesunde ungesättigte Fettsäuren, die der Körper dringend braucht. Von gesättigten Fettsäuren in Wurst und Milchprodukten und Transfetten in Fastfood sollten Sie aber so weit es geht die Finger lassen. 

 

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