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Dieser Artikel wurde am
13. Februar 2013 veröffentlicht.

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Fit durch Ballett

Ballet-dancer_01Es ist nie zu spät: Ballett ist nicht nur kleinen Mädchen im pinken Tütü vorbehalten, sondern eignet sich auch für blutige Anfänger im Erwachsenenalter. Der grazile Tanzsport stärkt die Muskulatur, sorgt für gute Laune und macht Spaß. Doch was kommt auf Sie zu, wenn Sie diese Sportart erlernen möchten?

Für wen ist Ballett geeignet?

Viele Ballerinas fangen schon in jungen Jahren an, elegant zu klassischer Musik zu tanzen. Doch es gibt auch Einsteigerkurse für Erwachsene. Einzige Voraussetzung ist die Freude an klassischer Musik und festgelegten Bewegungsabfolgen. Ob dieser Tanzsport etwas für Sie ist, können Sie z. B. in einer Probestunde herausfinden. Solange keine chronischen Erkrankungen vorliegen, die Ihre Beweglichkeit einschränken, spricht nichts gegen Ballett-Training.

Kleidung: Es muss nicht immer ein Tütü sein

Ballerinas, wie wir sie aus Filmen kennen, tragen grundsätzlich zarte Tütüs und sehen darin meist unverschämt gut aus. Doch im echten Leben tragen die Ballerinas in den Ballettschulen recht normale Kleidung. Manche Ballettschulen schreiben ihren Jugendlichen zwar Trikots in bestimmten Farben vor, die Erwachsenen können sich jedoch meist selbst aussuchen, was sie tragen. Ein Trikot mit einer Ballettstrumpfhose und Ballettschläppchen sind völlig ausreichend. Hauptsache, die Kleidung ist eng anliegend.

Ballett-Training

Viele Ballettschulen bieten unterschiedliche Levels an, damit die blutigen Anfänger nicht überfordert werden und sich die Fortgeschrittenen nicht langweilen. Die Kursleiter können Sie fachkundig beraten, welche Stufe die beste für Sie ist.

Dann kann’s losgehen: Zunächst muss der Körper mit verschiedenen Dehnübungen aufgewärmt werden. Dabei wird kein Körperteil ausgelassen, um Muskelkater vorzubeugen. Dann werden kleine und große Sprungfolgen eingeübt. In Anfängerkursen erklärt der Tanzlehrer genau, worauf die Ballerinas achten müssen und korrigiert ihre Haltungen. Nach und nach lernen die Schüler immer mehr Schrittfolgen, so dass sie später kleine Tänze aufführen können.

Ballett macht fit

Hängende Schultern haben im Ballett-Training nichts verloren. Und wer regelmäßig an einer geraden Haltung feilt, wird sie auch im Alltag nicht ablegen. Darüber freut sich nicht nur der Rücken, sondern auch das Selbstbewusstsein. Schließlich zeugt ein aufrechter Körper von einem aufrechten Geist!

Aber Ballett wirkt sich auch auf andere Art und Weise aus: Arme, Beine und Bauchmuskulatur werden gekräftigt, auch die Hüfte und die Wirbelsäule werden beweglicher. Auch die Abwehrkräfte werden angekurbelt, während der Körper Endorphine ausschüttet und dadurch die Stimmung steigen lässt und Stress abbaut. Ballett tut also nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut.

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