Wir glauben, gut über den Winter Bescheid zu wissen. Aber wenn wir über unseren Tellerrand hinausschauen, ist die Welt auf einmal voller Rätsel. Oder wissen Sie, wie Schmetterlinge überwintern, warum ein Baum nicht einfriert und wieso gerade Frauen immer kalte Füße haben?
Es ist allseits bekannt: Männer haben mehr Muskeln als Frauen. Da Muskeln Wärme erzeugen, sind Frauen von vornherein anfälliger für Kälte. Da der Körper zunächst den Rumpf und die lebenswichtigen Organe mit Wärme versorgt, fangen die Füße schneller an zu frieren.
Während die Erde um die Sonne kreist, verändert sich die Neigung der Erdachse. Im Sommer neigt sich die Nordhalbkugel der Sonne zu, im Winter ist sie weiter von der Sonne entfernt. Deshalb ist es im Winter kälter.
Viele Schmetterlinge haben dem Frost nichts entgegenzusetzen: Sie sterben, sobald es kälter wird. Allerdings haben sie vorgesorgt: Ihre Eier haben sie in Ritzen und hohlen Stängeln versteckt, um das Überleben ihrer Art zu sichern. Andere Schmetterlingsarten sind robuster und hüllen sich in einen Kokon ein, in dem sie überwintern können.
Wir müssen keine sibirischen Temperaturen ertragen, weil der Ozean als Wärmespeicher fungiert und der Golfstrom die Wärme südlicher Ländern mitbringt.
Baumstämme enthalten nur wenig Wasser, deshalb können sie nicht vereisen. Außerdem wissen Bäume, sich zu schützen: Bestimmte Eiweiße und Zuckerverbindungen dienen als Frostschutzmittel.