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Dieser Artikel wurde am
28. September 2012 veröffentlicht.

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Die Folgen von Bewegungsmangel

Bewegungsmangel ist zur Pandemie geworden: Jeder Dritte verbringt zu viel Zeit auf der Couch, im Büro oder vor dem Fernseher. Dabei ist Bewegung so wichtig für ein gesundes, langes Leben. Jeder Zehnte bezahlt seine Trägheit mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder anderen Folgeerkrankungen und stirbt schließlich daran. Die Deutschen sitzen sich zu Tode. Und haben noch nicht einmal Spaß an ihrer Bequemlichkeit, denn Bewegung tut gut, baut Stress ab und sorgt für gute Laune.

Welche Krankheiten werden durch Bewegungsmangel ausgelöst?

Rauchen und Adipositas verringern die Lebenserwartung, das ist landläufig bekannt. Doch Bewegungsmangel ist genauso gefährlich, denn dadurch werden Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Darm- und Brustkrebs verursacht. Aber auch von Bluthochdruck, Muskel- und Skeletterkrankungen sind Sportverweigerer häufiger betroffen.

Bewegung ist Leben

Wer sich zu wenig bewegt, riskiert seine Gesundheit – und sein Leben. Fast zehn Prozent der weltweiten Todesfälle sind auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Anders ausgedrückt: Fünf Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen ihres Coach-Potatoe-Lebensstils. Potentielle Opfer ihrer eigenen Trägheit sind drei von zehn Menschen, die sich einer Studie zufolge nicht ausreichend bewegen.

Was nun?

Es muss nicht immer das Power-Workout sein. Ein flotter Spaziergang reicht aus, um den schlimmen Folgen des Bewegungsmangels aus dem Weg zu gehen. Insgesamt sollte man darauf achten, vier bis fünfmal pro Woche 30 Minuten aktiv zu sein. Hört sich nach viel Programm an, lässt sich aber leichter als gedacht in den Tagesablauf einbauen. Denn wer mit dem Fahrrad ins Büro fährt, zum Supermarkt läuft, einen Abend für seinen Lieblingssport reserviert und am Wochenende eine Runde Joggen geht, hat sich die Woche über kontinuierlich bewegt. Das hält nicht nur gesund und länger fit, sondern sorgt auch für mehr Ausgeglichenheit.

Sport und seine positiven Auswirkungen

Sport tut Körper und Seele gut. Denn dabei wird die Durchblutung angeregt, das Herz mit mehr Sauerstoff versorgt und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt. Das Herz kann nun ökonomischer arbeiten und Herzinfarkt wird vorgebeugt.
Darüber hinaus werden der Stoffwechsel und die Abwehrkräfte aktiviert. Denn wenn mehr Blut durch die Adern gepumpt wird, können Gifte schneller ausgeschieden und Viren besser bekämpft werden.
Auch die Psyche reagiert auf körperliche Betätigung: Die verbesserte Durchblutung entspannt das Nervensystem. Außerdem wird Adrenalin abgebaut und das Körpergefühl gesteigert. So bessert sich die Stimmung ganz automatisch. Wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, wird nie wieder freiwillig zum Coach-Potatoe werden.

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