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Dieser Artikel wurde am
13. März 2012 veröffentlicht.

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Die Folgen ungesunder Ernährung

Zwei Drittel aller Todesfälle in der Bundesrepublik gehen auf das Konto einer ungesunden Ernährung. Konkret bedeutet das: 850.000 Todesfälle hängen zumindest teilweise mit einer Fehlernährung zusammen. Dabei ist die Ernährung kein Schicksal, denn was auf dem Teller landet, liegt in Ihrer Hand. Zumindest, wenn Sie Ihre Ernährung tatsächlich in die Hand nehmen!

Wo liegt das Problem?

Viele Menschen der Industrienationen nehmen zu viele tierische Fette und Einfachzucker zu sich. Fleisch beispielswiese sollte nur in Maßen verzehrt werden. Denn schon 50 Gramm verarbeitetes Fleisch steigern das Risiko für Herzerkrankungen um 42 Prozent,  das Diabetesrisiko um 19 Prozent. Fleisch, das nicht durch Räuchern, Salze oder Chemikalien konserviert oder bearbeitet wurde, ist dagegen kaum schädlich. Brötchen mit zwei Scheiben Wurst kann auf die Dauer ernsthafte Probleme auslösen.
Viel mehr komplexe Kohlenhydrate, Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe sollten auf den Tellern landen. Mangelt es an diesen wichtigen Nährstoffen, leidet der ganze Körper darunter.

Überlebensmittel

Ballaststoffe sind überlebenswichtig. Eine US-amerikanische Studie zeigte: Wer sich sehr ballaststoffreich ernährt, verringert sein Sterberisiko um 22 Prozent. Dabei leidet diese Gruppe seltener an Herz-Kreislauferkrankungen.
Obst und Gemüse sind für die Funktion von Organen wie Herz, Gehirn oder Haut elementar. Doch wer sich nicht mit Äpfeln, Gurken und Co. abfinden möchte, greift gerne zu Vitaminpräparaten. Eine englische Studie konnte allerdings nicht nachweisen, dass diese Präparate Herzinfarkte verhindern können.

Vorsicht: Suchtgefahr

Wer nur selten zu Pommes oder Currywurst greift, wird nicht sofort tot umfallen. Das Problem liegt darin, dass es oft nicht bei einer Currywurst bleibt. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Fast Food genauso süchtig macht wie Heroin. Je mehr die Menschen zulangen, desto mehr Nachschub wird vom Gehirn verlangt. Der Grund: Das gleiche Glücksgefühl wie beim letzten Fast Food-Mahl zu erzeugen. So kann eine tödliche Spirale beginnen: Je mehr Fast Food verzehrt wird, desto schädlicher sind die Folgen. Bluthochdruck, zu hohe Cholesterienwerte, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen werden dadurch Tür und Tor geöffnet. Wenn Sie Ihre Ernährung in die Hände nehmen, können Sie Risikofaktoren verringern.

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