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Dieser Artikel wurde am
4. Oktober 2011 veröffentlicht.

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Die 5 besten Tipps gegen Kater

Kopfschmerzen bei KaterWohl jeder, der nicht gänzlich auf Alkohol verzichtet, hat schon einmal die unliebsame Erfahrung eines Katers gemacht. Silvester, Fasching oder einfach das kleine Bierchen in der Stammkneipe, zu welchem man eigentlich keine Lust hat, aber sich dennoch überreden ließ, sind dabei die häufigsten Verursacher. Doch es gibt einige Tipps oder Ratschläge, die den Kater zwar nicht sofort vertreiben, aber die Ihr Leiden durchaus lindern.

1. Viel Trinken

Die Kopfschmerzen, welche Sie bei einem Kater verspüren, sind normalerweise eine Folge der durch den Alkohol bedingten Dehydration. Daher ist es äußerst wichtig, dass Sie möglichst viel trinken. Damit ist nicht das häufig beschworene Konterbier gemeint, wenngleich dieses durchaus eine gefühlte Linderung darstellen kann. Sie sollten über den Tag verteilt in kleinen Portionen so viel stilles Mineralwasser wie möglich trinken. Später sind auch Fruchtsäfte und Tees empfehlenswert. Kaffee sollten Sie hingegen nur wenig trinken, wobei dieser in Verbindung mit Vitamin C eine ähnliche Wirkung wie Aspirin haben kann.

Am besten trinken sie bereits vor dem zu Bett gehen einen halben Liter Mineralwasser, dann fällt der Kater in der Regel bereits deutlich milder aus.

2. Welches Katerfrühstück

Die Vorlieben für ein Katerfrühstück sind sehr verschieden. Die einen bevorzugen etwas Süßes, wie etwa Pfannkuchen mit Ahornsirup oder etwas Deftiges, wie zum Beispiel Eier mit Speck. Dabei können Eier unter anderem wegen ihres Fettgehalts und dem Salz helfen. Die Pfannkuchen wiederum können hilfreich sein, da sie viel Zucker enthalten, welcher Sie mit Energie versorgt. Andererseits bindet das enthaltene Mehl die überschüssige Magensäure. Wenngleich Sie morgens nichts essen wollen, sollten Sie dies daher dennoch tun. Im Zweifelsfall können Sie es zunächst mit einer Gemüsebrühe und etwas Brot versuchen.

Selbst ein paar Salzstangen oder Kartoffelchips können helfen und den unterversorgten Elektrolythaushalt wieder in Schwung zu bringen.

3. Duschen

Wenn Sie verkatert sind, sollten Sie unbedingt duschen. Dies befreit Ihre Poren vom Alkohol, den Sie über Nacht ausgeschwitzt haben, und wirkt belebend. Dabei ist es empfehlenswert, dass Sie die Temperatur stetig variieren, (sogenannte Wechselduschen). Dadurch wird Ihre Durchblutung angeregt und der Kreislauf in Schwung gebracht und somit der restliche Alkohol schneller abgebaut.

4. Bewegung an frischer Luft

Sie sollten so früh wie möglich an die frische Luft. Auch wenn Sie sich elend fühlen und sich vor Passanten eventuell etwas genieren könnten, wird Ihnen ein kleiner Spaziergang sehr helfen. Dieser versorgt Ihren Organismus mit Sauerstoff, fördert ebenfalls die Durchblutung und wirkt sich positiv auf Ihren Kreislauf aus. Zudem wird Ihnen das Tageslicht mit einer Serotonin-Ausschüttung die Laune verbessern, so dass der Kater schneller verfliegt.

5. Das Mittagessen

Sind Wasser- und Elektrolythaushalt wieder auf Trab,  sollten Sie Ballaststoffe und Vitamine zu sich nehmen. Daher ist ein leicht bekömmliches Mittagessen mit Reis oder Kartoffeln und viel frischem Gemüse ratsam. Danach können Sie sich noch einen Nachtisch in Form von Obst gönnen und den Rest des Tages hoffentlich wieder genießen.

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