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Dieser Artikel wurde am
25. Oktober 2012 veröffentlicht.

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Bleaching zu Hause oder besser beim Zahnarzt?

Schöne und gesunde Zähne gehören für viele Menschen zum gepflegten Aussehen dazu, wie ein guter Haarschnitt oder eine geschmackvolle Kleidung. Dabei ist vor allem das Zahnbleaching immer stärker gefragt. Welche Möglichkeiten gibt es, die Zähne aufzuhellen?

Bleaching für zu Hause

Man kann versuchen, sich die Zähne selber zu bleichen und die nötigen Produkte im Drogeriemarkt kaufen. Im Angebot stehen Streifen zum Aufkleben, Lacke oder Gele zum Aufpinseln und auch Pasten, die in dafür vorgesehene Schienen gefüllt werden müssen. Da sie wenig Bleichmittel enthalten, erzielen sie jedoch nur schwache Effekte.

Die verschiedenen Produkte, die zur Eigenanwendung verkauft werden, sind nicht so effektiv wie die professionellen Mittel des Zahnarztes und liefern schlechtere Ergebnisse. Außerdem besteht die Gefahr, dass man das Zahnfleisch schädigt.

Bei manchen Produkten müssen die Zähne bis zu drei Wochen lang täglich mit dem Bleichmittel bestrichen werden, mit Einwirkzeiten zwischen zehn und 20 Minuten. Normalerweise wird hier mit einer Wasserstoffperoxidmischung gebleicht, die für den privaten Bereich allerdings sehr gering dosiert wird.

Bleaching beim Zahnarzt

Lässt man das Bleaching dagegen bei einem Bleaching-Spezialisten machen, dann reichen ein bis zwei Sitzungen aus, um ein sichtbares Ergebnis zu erzielen. Der Spezialist kann die Wirkstoffe im Bleichmittel höher dosieren, genauer auftragen und gleichzeitig sicherstellen, dass das Zahnfleisch während des Bleachingvorgangs nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Spezielle UV-Lampen können die Anwendung noch intensivieren und das Ergebnis verbessern. Ein guter Zahnarzt kann sogar sogenannte “tote Zähne” bleichen, in dem er einen Tupfer, der mit der Wasserstoffperoxidmischung getränkt wurde, in den Zahn einlegt und nach einigen Tagen wieder entfernt. Dieser Zahn wird dadurch von innen gebleicht und nach der Behandlung wieder fachkundig verschlossen.

Zu beachten ist allerdings, dass Bleaching nur den Zahn und keine Füllungen oder Kronen bleicht. Sollte man beabsichtigen, die Zähne ausbessern zu lassen, dann macht es Sinn, vorher die Zähne bleichen zu lassen, damit die Zahnfüllungen oder die geplanten Kronen farblich exakt auf die gebleichten Zähne abgestimmt werden können.

 

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3 Kommentare

  1. Zahnarzt-XXL
    1. November 2012

    Ich habe bereits alle drei Methoden selber ausprobiert und kann folgende Empfehlung geben:

    1. Drogerieartikel wie Stifte, Blättchen, Lacke, usw. – sind billig, taugen aber nichts.
    2. Bleaching beim Zahnarzt: wegen hoher Dosierung der Gele nicht ganz Ungefährlich, die Ergebnisse erfüllen meist nicht die Erwartung, dafür ist die Behandlung teuer.
    3. Homebleaching: Man sollte sich von einem Anbieter eine Kunststoffschiene einmalig anfertigen lassen, welche man immer wieder benutzen kann. Darin fügt man dann spezielles Gel hinzu. Den Wirkstoffgehalt kann man je nach Verträglichkeit anpassen. Wirklich die mit Abstand beste Methode seine Zähne zu bleichen, und günstig obendrein.

    Noch ein kleiner Hinweis, man kann das gleiche Gel kaufen wie der Zahnarzt ebenfalls benutzt, also Carbamidperoxid in Konzentrationen bis 35%. Da man genug Zeit zu Hause hat, reichen Konzentrationen je nach Empfindlichkeit von 15% – 25% aber auch.

  2. sovus
    3. Dezember 2012

    Also ich bin sehr zufrieden mit meiner Bleaching Zahnpasta. Ist ziemlich günstig und hält was sie verspricht!

  3. Manuela
    5. Februar 2014

    “Ich selbst habe bisher weder zuhause meine Zähne gebleached, noch habe ich mir beim Zahnarzt meine Zähne bleichen lassen. Was das anbelangt bin ich etwas vorsichtig, da ich die Vermutung habe das dies dennoch auch die Zähne angreift. Würde ich mich ber für ein Bleaching entscheiden, dann würde ich sicher nicht zu Mitteln aus dem Drogeriesortiment greifen, sondern lieber den Gang zum Profi machen. Beim Zahnarzt kann ich mir sicher sein, dass er weiß was er tut. Daher würde ich mich für ein Bleaching beim Zahnarzt aussprechen und gegen die Methode zuhause.

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