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Dieser Artikel wurde am
28. August 2012 veröffentlicht.

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Außergewöhnliche Sportarten im Grünen

Sport in der Halle ist nichts für blaue Sommertage. Deshalb zieht es die meisten ins Freie, sobald es das Wetter erlaubt. Wer sich an der frischen Luft bewegen möchte, muss sich allerdings nicht auf Joggen oder Radfahren beschränken, denn es gibt viele außergewöhnliche Sportarten, die man draußen ausprobieren kann.

Sumpf-Fußball

Der Volkssport Fußball hat sich mittlerweile über die ganze Welt verbreitet. Und so haben sich interessante Abwandlungen entwickelt – schließlich muss es nicht immer gepflegter Rasen sein. Und so erfanden die Finnen „Sumpf-Fußball“: In einem meterhohen Sumpf versuchen die Spieler, das Runde ins Eckige zu bringen. Und das ist gar nicht so einfach, denn wer sich auch im Sumpf schnell bewegen will, braucht viel Kraft und Ausdauer. Die sollte man auch tatsächlich entwickeln, denn wer im Sumpf stehen bleibt, geht unter.
In Deutschland hat sich der Sumpf-Fußball noch nicht etabliert. Wer dennoch gerne im Matsch spielt, kann einen Vorgeschmack erhalten, wenn er seine Tore auf nassem Rasen oder im Watt aufstellt. Die Moorpackung ist inklusive!

Slacklining: Moderner Seiltanz

Nicht jeder mag Schlamm. So manch einer schwebt lieber über den Dingen. Für solche Sportler könnte das Slacklining interessant sein: Auf einem Nylonschlauch, der zum Beispiel zwischen zwei Bäumen gespannt ist, balancieren die Sportler – bis sie herunterfallen. Denn was so einfach aussieht, erfordert viel Konzentration und Feingefühl.
Zu Beginn sollte das Seil in niedriger Höhe gespannt werden, damit man nicht allzu tief fällt. Wer schon mehr Übung hat und neue Herausforderungen sucht, kann das Seil auch über einen Fluss spannen. Interessierte Zuschauer lassen dann nicht mehr lange auf sich warten.

Gerätesport im Freien

Sportler, die gerne an Geräten üben, sind im Sommer oft vor die Wahl gestellt: Entweder sie kehren dem schönen Wetter den Rücken und trainieren an ihren Geräten in der Halle oder sie pfeifen auf die Geräte und suchen sich für den Sommer eine andere Sportart. Solch ein fauler Kompromiss ist gerade bei Badewetter nicht immer befriedigend.
In manchen Städten gibt es mittlerweile eine Art Fitnessstudio im Freien. Man könnte solche Parks voller Fitnessgeräte auch als „Spielplatz für Erwachsene“ bezeichnen. Hier stehen beispielsweise stationäre Fahrräder, Rückentrainer oder Massageräte.
Da solche Anlagen noch recht selten sind, müssen Outdoor-Turner eventuell auf die traditionellen Trimm-dich-Pfade ausweichen. In Waldstücken, die an Stadtränder grenzen, sind solche Pfade keine Seltenheit. Sie sind dafür gedacht, Joggern mehr Abwechslung auf ihrem Weg und vielfältigere Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Nach kürzeren Etappen stehen dafür Gerüste für Kräftigungsübungen wie Klimmzüge bereit. So lassen sich Kraft- und Ausdauertraining mit frischer Sommerluft gut vereinen.

 

Quellen und weitere Infos:

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Ein Kommentar

  1. Manuela
    27. Januar 2014

    Finde ich super, dass hier einmal auf alternative Outdoorsportarten verwiesen wird. Die große Masse widmet sich mittlerweile den so genannten Trendsportarten wie Surfen, Bladen oder Skaten, aber man muss ja nicht alles mit- oder nachmachen. Beim Sumpffußball steht der Ball im Mittelpunkt, doch ist es eher das Gelände, das hier den Reiz ausmacht. Allerdings sollte der sportliche Spaß nicht zu Lasten der Natur gehen. Den Sumpfplatz sollte man sich dann schon im heimischen Garten oder auf einem öffentlichen Gelände selbst anlegen. Doof nur, wenn es nicht regnet. Einen Platz mit Leitungswasser zu gestalten, kann teuer werden. Trimm Pfade waren schon in den 70er Jahren ein Renner und sie werden es wieder. Sind sie doch perfekt für Einsteiger und Naturfreunde.

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