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Dieser Artikel wurde am
11. November 2011 veröffentlicht.

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Altbewährt: Omas Hausmittel gegen zeitlose Krankheiten

Hausmittel wie Milch & Honig

Nicht jede Krankheit muss gleich mit chemischen Mitteln behandelt werden, denn auch alte und bewährte Hausmittel können der Gesundheit auf die Sprünge helfen. Was schon vor Jahrhunderten half, wird heute nicht weniger wirksam sein. Testen Sie die Wirkung der Heilpflanzen und finden Sie es selbst heraus.

Kopf:

  • Kopfschmerzen sind eine Volkskrankheit. Wenn auch Sie betroffen sind, greifen Sie doch auf bekannte Hausmittel zurück: Ohrkerzen, Kopfmassagen oder ruhige Musik können helfen, den Kopf zu entspannen. Außerdem können Sie Kompressen mit Pfefferminzöl, Sandelholzöl oder Eukalyptus ausprobieren.
  • Sind Sie noch nicht betroffen, wollen der Migräne aber vorbeugen, nehmen Sie etwas Ingwer zu sich.

Augen:

  • Konnten Sie sich nicht den Schlaf gönnen, den Sie eigentlich brauchen, werden Sie am nächsten Morgen nicht nur mit Müdigkeit, sondern auch mit dunklen Augenringen bestraft. Doch Sie müssen sich durch ihre Augenringe nicht verraten lassen: Legen Sie kalte oder gefrorene Gurkenscheiben auf die Augen und massieren sie diese leicht. Auch geschwollene Augen können so wieder entspannen.
  • Schmerzen die Augen, lassen Sie die Gurkenscheiben einfach zehn Minuten auf den Augen liegen und entspannen Sie sich.

Mund:

  • Wollen Sie gegen Mundgeruch vorgehen, kauen Sie Pfefferminzblätter oder Kardamon-Samen.
  • Herpes können Sie mit Zahnpasta oder Seifenschaum behandeln. Vorbeugend wirkt Olivenöl.

Hals:

  • Husten und Schnupfen begegnen Sie am besten mit Vitamin C. Wollen Sie auch etwas gegen den Schleim tun, nehmen Sie etwas Honig oder Zwiebeln zu sich, trinken Sie Tee mit Zitronensaft oder gurgeln Sie mit Apfelessig.
  • Gegen Halsschmerzen helfen heiße Kartoffelwickel oder Salbeitee.

Bauch:

  • Leiden Sie unter Blähungen, dann achten Sie darauf, warm zu bleiben. Wärmflaschen, Suppen oder Tees tun nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Auch Gymnastik hilft, den geblähten Bauch wieder zu entspannen.
  • Wollen Sie etwas gegen Sodbrennen tun, wählen Sie den richtigen Tee aus: Kümmeltee, Fencheltee oder Kamillentee sind zu empfehlen. Meiden Sie dagegen Pfefferminztee! Mandeln und Senf können ebenfalls helfen, Sodbrennen zu bekämpfen.
  • Gegen Durchfall können Sie gekochte Karotten oder schon braun gewordene Äpfel und Bananen zu sich nehmen. Artischockenblätter sind ebenfalls wirksam.
  • Längerfristig kann auch eine Ernährungsumstellung gegen die Bauchschmerzen helfen.

Beinschmerzen:

  • Schmerzen Ihre Beine, legen Sie diese auf ein Kissen, um sie zu entspannen. Kommen auch noch Krämpfe dazu, können Sie mit Magnesium dagegen vorgehen. Bereiten Sie ein leckeres Gericht aus Brokkoli und Spinat zu, um Ihren Magnesiumbedarf abzudecken.
  • Bei Gelenkschmerzen empfiehlt es sich, die entsprechenden Gelenke mit Quark zu kühlen.

4 Kommentare

  1. Vanessa
    8. Oktober 2012

    In welcher Form soll man den ingwer zu sich nehmen?
    :)

  2. Redaktion
    10. Oktober 2012

    Liebe Vanessa,

    Sie können den Ingwer auf unterschiedliche Arten verwenden, z. B. als Tee oder als Paste. Für die Paste mischen Sie gemahlenen Ingwer mit Wasser oder Mandelmilch und tragen diese dann auf der Stirn auf.
    Hier auch ein Rezept für einen Ingwer-Tee: Sie brauchen 1 TL geriebene Ingwerwurzel, 1 TL getrocknete Lindenblüten, 1 TL getrocknete Kamille und 250 ml Wasser. Zuerst den Ingwer 5 Min. köcheln lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und Kamille und Lindenblüten dazugeben. Den Tee nun 10 Minuten ziehen lassen – und dann genießen.

    Viel Spaß beim Ausprobieren!

  3. thomas
    5. Dezember 2012

    ich bin überrascht es funtionir

  4. Norman W.
    14. Februar 2014

    Ich greife nur höchst selten zu den Chemikalien der Apotheken und besorge mir lieber natürliche Heilmittel. Teebeutel auf den Augen helfen gegen Augenringe und Ingwer beugt Kopfschmerzen vor. In diesem Bereich greife ich zu Pfefferminzöl zurück, dass entspannt meine Nerven und lässt mich kräftig durch atmen – Beschwerden sind doch meist nur ein Zeichen unseres Körpers, das dieser aussendet, wenn sich unser Körper nicht im Gleichgewicht ist.

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