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Dieser Artikel wurde am
10. Oktober 2011 veröffentlicht.

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Abnehmen – aber wie?

Abnehmen bedeutet nicht zwangsläufig, auf leckeres Essen zu verzichten. Aber was sollte auf den Speiseplan? Und wovon sollte man lieber die Finger lassen? Gewusst wie, ist abnehmen gar nicht so schwer und kann sogar Spaß machen.

Lecker und fettarm

Fettreiche Speisen sind tabu. Aber das bedeutet keine Einschränkung! Denn schon kleine Ernährungsumstellungen helfen, Kalorien zu sparen. Wer beispielsweise seine Stulle gerne dick belegt, sollte sie lieber mit Margarine statt mit Butter bestreichen. Auch ein cremiger Kaffee ist erlaubt, solange er nicht mit fetthaltiger Sahne, sondern mit Milch verfeinert wird. Auf das Müsli am Morgen muss man ebenso nicht verzichten, sondern kann es einfach mit Sojamilch zubereiten.
Bei Fleisch dagegen wird es schon schwieriger. Fleisch enthält zwar generell viel Fett, es gibt aber auch Sorten, die bekömmlicher sind. Hühnchenfleisch ist beispielsweise relativ fettarm. Wird es in einer beschichteten Pfanne gebraten, kann sogar das Öl weggelassen werden.

Zucker?

Es muss nicht immer Süßes sein. Deshalb lieber zum Mineralwasser greifen und die Cola links liegen lassen. Fruchtsäfte sind zwar gesund, enthalten aber oft viel Fruchtzucker. Deshalb sollte man den Saft mit Wasser mischen, um unnötige Kalorien zu vermeiden.
Wer hin und wieder einen Zuckerschub braucht, sollte wenigstens den raffinierten Zucker vermeiden, denn dieser ist nicht nur kalorienreich, sondern kann auch der Darmflora schaden. Früchte liefern ganz natürlich ausreichend Zucker und versorgen den Körper darüber hinaus mit Vitaminen.

Keine Kohlenhydrate am Abend

Nimmt man abends Kohlenhydrate zu sich, wandelt sie der Körper schnell in Fettreserven um, denn spätabends braucht der Organismus kaum noch Energie. Kleine Portionen sollten abends ausreichen, um dem Körper die Energie zu geben, die er braucht.

Knabbern ist erlaubt

Wer zwischendurch Energie braucht, sollte Schokolade lieber nicht anrühren. Es gibt aber viele andere leckere Snacks, die satt machen, aber nicht zu kalorienreich sind. Reiswaffeln, Karotten mit Dip oder Knäckebrote enthalten wichtige Nährstoffe und halten den Körper auf Trab.

Jojo ade

Manchmal machen Diäten nur zeitweilig schlank. Um den Jojo-Effekt zu vermeiden und nach dem Fasten nicht wieder zuzunehmen, bedarf es kleiner Veränderungen im Alltag.  Benutzen Sie beispielsweise kleine Teller, um Ihr Hungergefühl zu überlisten.
Mehrere kleine Portionen sind auch nützlich: Eine Suppe oder ein Salat als Vorspeise dämpfen den größten Hunger schon ab, bevor das Hauptgericht auf den Tisch kommt.
Um langfristig schlank zu bleiben, ist Sport ein Muss. Regelmäßige Bewegung hält fit und tut dem Körper gut. Wer es aber nicht zwei oder drei Mal die Woche ins Fitnessstudio schafft, kann kleine Sportübungen auch in seinen Alltag integrieren. Nehmen Sie zum Beispiel die Treppen anstatt den Lift! Oder machen Sie während des Zähneputzens Kniebeugen oder andere Gymnastikübungen.

Durchhalten!

Die beste Diät hilft nicht, wenn man sie nicht durchhalten kann. Deshalb sollte sich nicht nur der Ernährungsplan ändern, sondern auch die Einstellung zum Essen. Wer sich klar und deutlich bewusst ist, dass er in den nächsten Wochen abnehmen möchte, wird es leichter haben. Denn Ziele motivieren und geben Antrieb.
Um sich seine Ziele bewusst zu machen, kann es schon ausreichen, sie aufzuschreiben und sich jeden Morgen durchzulesen. Frust lässt sich leicht vermeiden, wenn das Wunschgewicht machbar ist und sich etappenweise erreichen lässt. Realistische Ziele lassen den Erfolg dann nicht lang auf sich warten.

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