Der Mensch ist auf seine Zähne angewiesen: Jeden Tag arbeiten sie auf Hochtouren, um die Nahrung so zu zerlegen, dass sie vom Magen verdaut werden kann. Obwohl die Zähne für das Funktionieren von Körper und Geist so wichtig ist, putzt nur jeder Fünfte seine Zähne richtig. Mit ein paar Tricks für die Zahnhygiene werden die Zähne richtig sauber und bleiben gesund. So kann man Karies und Paradontose vorbeugen.
Falsche Bewegungen der Zahnbürste drücken die Speisereste nur tiefer in die Zahnzwischenräume. Deshalb nicht von links nach rechts putzen, sondern lieber von oben nach unten! Dabei die Zähne nicht zusammenbeißen, damit die Bürste schön Platz hat.
Kreisende Bewegungen halten die Zähne sauber: Vom Zahnfleisch aus kreist die Zahnbürste zu den Zähnen und entfernt dadurch die letzten Essensreste. Die Umstellung ist am Anfang vielleicht etwas schwierig, weil das Zähneputzen meist automatisch abläuft und man sich neue Abläufe merken muss. Aber mit etwas Aufmerksamkeit wird es nicht zu lange dauern, bis auch die kreisenden Bewegungen automatisch ablaufen und die Zähne dadurch besser gereinigt werden.
Am besten liegt die Zahnbürste schräg an den Zähnen auf: Und dann wird gerüttelt. Dadurch werden hartnäckige Beläge gelöst, die sich an den Zähnen, aber auch am Zahnfleisch festgesetzt haben.
Auf die Systematik kommt es an: Wer auf Dauer gesunde Zähne haben will, darf keinen Zahn bei der Reinigung vergessen. Systematisches Putzen hilft dabei, alle Zähne zu säubern. Denn wer nicht aufpasst, lässt 33 % aller Zahnflächen außer Acht.
Die Zahnzwischenräume sind die kritischen Stellen beim Zähneputzen: Man erreicht sie besonders schlecht. Setzen sich hier Speisereste fest, sammeln sich schnell Bakterien an und machen den Zahn krank. Beim Putzen also keinen Zahnzwischenraum vergessen und die richtige Technik verwenden!
Man kann die Reinigung beispielsweise an den Außenflächen der oberen Zähne anfangen, sich dann zu den Innenflächen vorarbeiten und sich besonders den Backen- und Schneidezähnen widmen. Dann wandert die Zahnbürste zu den unteren Zähnen. Die Kauflächen werden als letztes bearbeitet. Hat man seine persönliche Technik gefunden, sollte man ihr treu bleiben. Da sich die Abläufe schnell automatisieren, werden die Zähne mit etwas Übung einfach und unkompliziert gesäubert.
Viele sind sich nicht bewusst, dass die Reinigung der Zunge zur Mundpflege dazugehört. Dafür gibt es im Handel spezielle Mundreiniger. Ist kein Mundreiniger zur Hand, hilft auch ein Esslöffel. Mit dem Löffel lassen sich die Essensreste leicht abschaben: Dazu den Löffel vom Zungenende zur Zungenspitze führen. Dabei nicht zu fest drücken, um Reizungen zu vermeiden.
Die Zahnbürste ist kein Schrubber. Deshalb: Nur leichten Druck ausüben. Wer eine elektrische Zahnbürste benutzt, sollte besonders darauf achten, die Zahnbürste nur zu führen und sie nicht auf die Zähne zu pressen. Der richtige Druck beträgt 100 Gramm. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, sollte eine Küchenwaage zu Hilfe nehmen und solange drücken, bis die Waage 100 Gramm anzeigt. Der Druck ist vielleicht geringer, als man vorher vermutet hätte. Regelmäßiges Zahnfleischbluten ist ein Hinweis, dass man gewöhnlich zu fest zudrückt.
Drei Minuten sollte man seine Zähne putzen, mindestens jedoch zwei. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?
Viele putzen ihre Zähne gleich nach dem Aufstehen. Dann frühstücken sie – und vergessen, ihre Zähne von den morgenlichen Speiseresten zu befreien. Sinnvoller ist es, die Zähne erst nach dem Frühstück zu säubern. Dann startet man mit sauberen Zähnen in den Tag. Aber Vorsicht: Um das Zahnfleisch zu schonen, ist es günstig, mindestens 45 Minuten nach der Mahlzeit zu warten, bis man zur Zahnbürste greift.
Eigentlich sollte man seine Zähne nach jeder Mahlzeit reinigen. Weil das aber nicht immer möglich ist, kann man sich auf die Hauptmahlzeiten konzentrieren und nach dem Frühstück und nach dem Mittag- und Abendessen zur Zahnbürste greifen. Auf jeden Fall sollten die Zähne vor dem Zubettgehen gereinigt werden, damit sich über Nacht keine Bakterien einnisten können.
Auch das gehört zur Zahnhygiene: Ungefähr alle zwei Monate sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden. Spätestens wenn sich die Borsten zur Seite biegen, ist eine neue Bürste fällig. Nach einer Grippe oder einer Infektion im Mund sollte die Zahnbürste sofort gewechselt werden, damit keine neue Infektion stattfindet. Außerdem sollte eine Zahnbürste nie von mehreren Personen verwendet werden.
nach jedem Essen zähne putzen?? Das geht doch gar nicht… möglich wär, zahnpflegekaugummis zu benutzen!
[...] ausreichende Zahnhygiene zerbrechen muss, haben sich eine Gruppe Realschüler Gedanken zum Thema Zahnhygiene gemacht und erfanden eine Zahnbürstenaufbewahrung mit Putztimer. Im Rahmen eines Langzeitprojekts, [...]
[...] Zahn und im Mundbereich geschützt, sondern auch die richtigen Bewegungen sind ausschlaggebend für die richtige Mundhygiene. Wer seine Zähne wirklich richtig putzen möchte, sollte sie zweimal täglich 3 Minuten lang [...]
[...] Quelle: http://www.bfa-ernaehrung.de/5-tipps-fuers-zaehneputzen [...]
[...] Die richtige Zahnpflege ist eine gute Basis, um Zahnerkrankungen zu verhindern. Aber eine gute Putztechnik allein reicht nicht aus, um optimal vorzusorgen. Denn die richtige Ernährung spielt eine große Rolle: Phosphat, Eisen, Calcium, Spurenelemente und Vitamine sind schon für Kleinkinder wichtig. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihr Kind genügend Milch, Käse, Obst und Gemüse zu sich nimmt. Dann sind Körper und Zähne mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. [...]